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Christliches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung für Neu-Vorpommern und das Fürstenthum Rügen
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Beim Gewitter, und nach dem Gewitter. Mel. Ein feste Burg ist unser zc.| 18) Nach dem Gewitter. ch deine Ma­494. prette er in Sturm und Blizen! Dein

Mel. Ich dank dir schon durchie. 495. Gott, der Gewitter

widersteht,

schafft

der wird mich wohl beschußen; mich trofie deine Macht, die gnädig uns bewacht, die uns aus jeder Noth, und war es selbst der Tod, erlöfet und er rettet.

2. Ich fürchte nicht des Don ners Knall, wenn nur der Sün­der zittert; mein Gott ist bei mir überall, auch wenn die Erd erschüttert; mein Unglück will er nicht; ich glaubs mit Zuver: ficht, der mir das Leben gab, der läßt gewiß nicht ab, es treulich zu erhalten.

3. Ich weiß, daß Gott die Welt regiert, wenns noch so furchtbar scheinet, und daß ihn jede Thräne rührt, die unser Her ihm weinet: das giebt mir Muth und Kraft, dem Gott, der alles schafft, der kei­nen Wurm vergißt, der selbst die Liebe ist, von Herzen zu vertrauen.

Mit fröhlichem Gemüthe lob. singen wir: denn an uns denkt dein Herz mit neuer Güte.

2. Groß bist du, Herr! auf dein Gebot muß Blik und Dons ner schrecken: doch bist du bei uns in der Noth, allmächtig uns zu decken.

3. Duzuchtigeft; doch nicht im Grimm: du ftrafest; doch mit Maken. Noch immer schallt des Vaters Stimm: ich will dich nicht verlaffen.

4. Was wären wir, wenn deine Hand uns nach Verdien, sten lohnte? Wenn Häuser, Guter, Volk und Land nicht dein Erbarmen schonte?

5. Wohl uns! Du zeigest viel Geduld in allen deinen Wegen: du krönest jeden Tag mit Huld, mit immer neuem Segen.

6. Groß bist du! auf dein mächtig Wort, muß Sturm und Wetter schweigen. Vor dir muß sich an jedem Ort das Reich der Schöpfung beugen.g

7. Gelobt sey deine Wun: derkraft, die nach Gefahr und Schrecken, uns Rube schenkt, und Segen schafft, nach weis:

4. Er meint es gut mit uns, und tränkt das Land mit seinem Regen; mit starken Ungewit­tern ſchenkt er Fruchtbarkeit und Segen. Die Wolken auf gethürmt, der Wind, der heult und stürmt, das Feuer und das Eis, sind seiner Macht Be- heitsvollen Zwecken. weis, und alles feine Engel.

5. Und sollte auch ein kleiner Schmerz, zur Prüfung uns be: trüben, so soll ihn dennoch un-= fer Herz von ganzer Seele lie: ben. O allerhöchstes Gut! gieb uns getroften Muth, und laß uns in der Noth, im Leben und im Tod, dich immer findlich fürchten!

8. Dein Auge stand mit Va: terblick auf uns, voll Vorsicht, offen: drum hat kein widriges Geschick im Wetter uns bes troffen.

9. Kein Zufall bat des Fet: des Schmuck uns Schmach: tenden entriffen; kein Hagel, kein zu schwerer Druck von starken Wassergüffen. C

10. Mehr