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Christliches Gesangbuch zur Beförderung der öffentlichen und häuslichen Erbauung für Neu-Vorpommern und das Fürstenthum Rügen
Entstehung
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284 In theurer Zeit. Nach geendiater Theurung.

fcher aller Welt! du Vater voll| 10) Nach geendigter Theu­Erbarmen, der ewig Glauben hält! du unsre Zuversicht, zu

rung.

dem wir findlich flehen, auf Mel. Es ist das Heil uns kom.zc. den wir Endlich sehen, ver- 485, Dubai, o guadem hast,

uns

2. Erbarmender, ach, wen- Cheurung uns ernähret; im de der Zeiten schweren Lauf; Elend und in Hungersnoth thu deine milden Hände, uns Errettung uns gewäbret; und zu versorgen, auf. Was irgend nun hat deine Gegenstand von Leben bat, nährst du mit Wohl: uns und unserm Vaterland den gefallen. Nähr uns auch! Mangel abgewendet. fchaff uns allen bei unserm Mangel Rath.

3. Herr, der du uns er schufest, steb uns mit Hülfe bei Allmächtiger, du rufest dem Nichts, damit es sey;

2. Dich jammerte, Herr, unser Leid, das Angstgeschrei der Armen; du, Vater der Barmherzigkeit, siehst auf sie, voll Erbarmen! Groß war die Noth,

zu

belfen ist dir leicht, du kannst noch größer war schuld!

dem Mangel wehren, in Ueber­fluß ihn kehren, wenns uns unmöglich däucht.

Gott, dei­ne huld und deiner Aumacht Stärke. ORIE

3. Auf, laßt uns unserm Helfer Dank und Preis und Ehre bringen, und durch vers einten Lobgesang ihn dankbar frob befingen! Der Höchste bält, was er verspricht, so lang die Schöpfung steht, soll nicht bier Saat und Erndte fehlen.

4. Die Früchte laß gerathen, und deine Hülf uns sehn; er quicke du die Saaten, so oft fie traurig stehn. Herr, baue felbst das Land, tránk es mit Thau und Regen, und füll es an mit Gegen aus deiner mil den Hand.

5. Erhör uns, Bater, krone das Jahr mit deinem Gut, daß sich das Herz gewöhne zu Su versicht und Muth. Lehr es sich deiner freun, stets Zutraun zu dir haben, und deine Se gensgaben durch Mißbrauch nie entweihn.

6. Alguriger, wir hoffen auf dich und deine Treu. Oft hat uns Noth betroffen, doch fandest du uns bei Sprich nur dein mächtig Wort! das wird den Man­gel heben; wir werden fro­ber leben, dich preifen hier und dort.

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4. Gott, unfre Sünde wars, die dich zur Züchtigung bewo­gen: durch Trubsal hast du vå­terlich und ist zu dir gezogen. Laß uns die Sünden ernftlich fliehn, und dir, der gnädig uns verziebn, ganz unser Le ben widmen. I* 4910390

5. Wie fürchterlich lehrt Hungersnoth uns unser Nichts erkennen! O, laß uns dich al­lein, o Gott, fiets unfern Ret ter nennen! Lehr uns in allem auf dich schaun, dich kindlich fürchten, die vertraun, und deine Gaben schäßen.

6. Laß