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Besondere Zeiten.
seh'n, was wir, ohne die ses Licht, am Himmel und auf Erden nicht zu unserm Troste finden.
5. Was brachtest du, o Wort des Herrn, den Sterblichen für Wonne! mehr Schimmer, als der Morgenstern, mehr Strah len, als die Sonne. Wie
strahl'st, wie heiligst du, wie schmück'st du uns're See: len, wie beglück'st du uns mit deinen Lehren!
6. Drum wohne hier, wohn' immer rein in dieser heil'gen Stille, daß in des Irrthums Nacht dein Schein die Wahrheit uns enthülle! Von diesem Tem pel ström' er aus; ström' Heiterkeit in jedes Haus, und jede nied're Hütte! 7. So können wir, o, Go fon Dank sey dir! als deine Kinder leben; bestimmt zu Engeln, mit Begier nach Gottes Himmel streben, und immer fröhlich, mit Vertrau'n, auf unsern gu ten Vater schau'n, und lie bevoll ihn preisen.
8. Dann wird uns Wohlthat jedes Leid; Luft
jede Tagsbeschwerde; Erquickung jedes Glück der Zeit; ein Paradies die Er de; ein Engel Gottes wird der Tod, und aus der Gruft glänzt Morgenroth den Kommenden entgegen.
Mel. 80. Vom Himmel hoch zc. 555. Heil euch, und Gottes hoher Lohn, Vollendete, vor Gottes Thron'! Heil euch in jener bessern Welt, wo Recht und Wahrheit nimmer fällt.
2. Ihr ginget, mit ers hab'nem Sinn', durch Blumen und durch) Dornen hin; ihr nahm't, in stiller Heiterkeit, das harte Loos der Sterblichkeit. INJOHTA
3. Ihr sprachet laut für Recht und Pflicht, und war't der Menschen Knechte nicht; wir sigen oft in fei ger Ruh', und hören losea Spöttern zu.
4. Ihr zoget aus, mit hohem Muth, und fragtet nichts nach Geld und Gut, wir stehen säumend an der Thür, und fragen: Was wird uns dafür?


