Depumung ves
du durch dein Wort mir reichst; freie Güte war's, daß du dieses Licht mir sandtest zu.
5. Möcht' ich mun auch recht erkennen deiner Gabe hohen Werth, und von from mem Eifer brennen, auf das, was dein Wort mich lehrt, voll von heil'gem Andachtssinn, meinen Geist zu richten hin!
6. Möcht' auf seine Tu gendlehren, Lehren der Unsterblichkeit, allezeit ich achtsam hören, daß nicht Welt, nicht Eitelkeit, mich von Gottes Wegen zieh'n, an des Lasters Abgrund hin.
7. Was ich lese, möcht' ich's merken, was du sagst, möcht' ich es thun! Wird dein Wort den Glauben stärken, möcht' es dabei nicht beruh'n! Soll er wahr und lauter seyn, sey auch Herz und Wandel rein.
menjayen,
9. Jesus, dein so edles Leben, deine Tugend, deine Treu', möchten sie mir Eifer geben, daß auch ich, mit heil'ger Scheu, hier stets vest im Glauben steh', bis ich dort zum Schauen geh'. Mel. 214. Liebster Jesu, wir sind hier 2c.
8. Möchten alle meine Wege nur nach dieser Nicht: schnur geh'n! Wort, das ich zum Grunde lege, vest, wie Felsen, sollst du steh'n, daß mein Herz auch Trost und Rath in den Leidenstagen hat.
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11. Theuer sey mir alle
zeit, Herr, mein Heiland, deine Lehre. Gib, daß ich mit Folgsamkeit treulich ihre Vorschrift ehre, dem, was sie verheißet, traue, vest mein Hoffen darauf baue.
2. Nur bei deiner Wahrheit Licht lernen wir Gott recht erkennen, ihn mit froher Zuversicht unsern Gott und Vater nennen, und, nach seinem heil'gen Willen, unsre Pflichten treu erfüllen.
3. Was die Weisen dieser Welt vor dir nicht erforschet haben, das hast du ins Licht gestellt; und durch deines Geistes Gaben bringst du es in unsre Seelen, daß wir Heil und Leben wählen.
4. Du entdeckst uns unsre Schuld und der Sünde groſ sen Schaden, doch auch dei
nes Vaters Huld und den


