zu Kientheim.
101
beseffen war, und als sie nach Hause kam, fühlte sie sich gänzlich befreit.
139.
Lin Knabe wird vom reißenden Steine erlöst.
Hans Seger von Villingen hat einen Sohn, Namens Hans, welcher den reißenden Stein hatte. Er verhieß den Sohn zu unserer lieben Frau mit einem Opfer, und als sie das Opfer brachten, wurde der Knabe gesund.
140.
Linem Weibe wird in schweren Kindesnothen geholfen.
Bärbel von Bolsenheim sagt, sie habe wegen einem Kinde drei Tage in Nöthen gelegen, und man sprach ihr das Leben ab. Da habe sie sich zu unserer lieben Frau verheißen, und sey alsbald entbunden worden.
141.
Lin verwundetes Weib wird geheilt.
Die Hausfrau des Teng Steinmetz von Dambach, Helge genannt, sagte, sie habe sich durch die Hand gestochen. Da habe sie sich zu der Mutter Gottes allhier verheißen; auf die Stunde minderten sich die Schmerzen und sie spürte an der Hand nichts mehr, und ist jezt ganz geheilt.


