Ueber das große Wunderzeichen 2c.
gebetten worden seynd. Harumb über alle dise Sachen so obgeschriben stont, so bin ich obgeschribener Jacobus Mall Notarius, durch den wolgebornen Graffe Johanns von Lupffen, vmb der Warheit willen, ein offen Instrument oder mehr Instrument, so es nothdürfftig seyn wurde, ermahnt vnd ersucht worden zu machen. So geben und geschehen ist, in dem Jahr, Monat, Tag, Stund und Statt, als obgeschriben.
Vnd wann Ich Jacobus Mall von Calw, ein Cleric, Speyer Bistumbs, vnd zu denselben Zeiten Lütpriester der obgenandten Kirchen zu Sigolsheim, Baßler Bistumbe, Baccalaureus in den heyligen Geistlichen Rechten, vnd von Keyserlichem Gewalt ein offner geschworner Notarius, bey disen obgeschribenen Sachen gewesen, die Persönlich gesehen vnd verhört, auch den mehrtheil der obgemelten Gezeugen in den Ayd genommen, mit Trewen verhört, die auch vor mir vnd den Gezeugen hierzu beruffen, dise Geschicht bekannt vnd bey Ihren Ayden gesagt haben: Hie= rumb so hab Ich gegenwärtig offen Instrument da rüber, durch ein andern getrewlich schreiben lassen, vnd mich damit meiner aigen hand vnterschriben, och mit meinem gewonlichen Zeichen bezeichnet, zu Wahrheit, vnd Gezeugnuß aller vorgeschribner Dingen, beruffen vnd erbetten.
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Signum Notarii


