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Vorbericht.
in der Fürstl. Bischöfl. Baßl. Truckerey, " permissu Superiorum bei Johann Heinrich " Straubhar. Anno 1662. Er widmete seine Schrift dem Fürstbischof von Basel, Johann Conrad; seine Zueignung besteht in folgenden Worten:
" Gleichwie Ew. Fürstl. Gnaden Hauptkirche zu Basel und dero ganze Diözese anfänglich zu Ehren und unter dem Schutze der allerfeligsten Gottesgebärerin Maria geſtiftet
bronn, dann zu Pairis und endlich 1654 zu Lüßel. Beim hohen Rathe des Elfaffes war Buchinger erster EhrenKirchenrath. Buchinger schrieb während des Schwedenfrieges und meist in der Verbannung folgende Werke: 1) Fasti Lucellenses, oder Süßlische Chronick; 2) Chronick des Klofters Maulbronn; 3) Chronick des Gotteshauses Pairis; 4) Cæremoniæ abbreviatæ pro Abbatibus mitratis, aus dem römischen Ceremonial; erlebte eine zweite Auflage; 5) Miracul- Buch.( f. oben.) 6) Summarischer und wahrhafter Bericht vom Ursprung, Stiftung und Aufnahm des Gotteshauses Lüßel. Brunntraut. 1662; 7) Teutsch Kochbuch, und Manier etlich hundert allerhand Speisen nach der Kunst zu richten; 8) Vitæ Sanctorum Dioecesis Basiliensis; besonders hat er das Leben des heiligen Pabftes Leo IX. sehr vollständig dargestellt; 9) Sammlung von Protokollen über die Wahlen der Aebte und Aebtisfinen, welchen er beigewohnt; 10) Biele Vifitations- Charten und Briefe an Kaiser, Könige und sonst vornehme Personen über die Angelegenheiten seines Ordens. Buchinger gibt selber dieses Verzeichniß seiner Schriften, im Bericht über Lüßel S. 195- 197, und feßet hinzu:„ lebet noch heute, doch alle Tage des Todes gewärtig.


