Gebrauch des heiligen Abendmals.
fo haben wir Friede mit Gott durch unsern Herrn Jesum Chriftum. Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? welcher auch seines eignen Sohnes nicht verschonet hat, sondern ihn für uns Alle dahin gegeben; wie follte er uns mit ihm nicht Alles schenken? Wer will die Auser wählten Gottes beschuldigen? Gott ist hie, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist hie, der gestorben ist; ja vielmehr, der auch auferwecket ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.Gott ist die Liebe. Lasset uns ihn lieben, denn er hat uns erst geliebt. Wer will uns scheiden von der Liebe Gottes? Trübsal, oder Ungst, oder Verfolgung, oder Hunger, oder Bloße, oder Gefährlichkeit, oder Schwert? In dem Allen überwinden wir weit, um deß willen, der uns geliebet hat. Ich bin gewiß, daß we der Tod, noch leben, weder Engel, noch Fürstenthum, noch Gewalt, weder Gegenwärtiges, noch Zukünf tiges, weder Hohes, noch Tiefes, noch keine Kreatur mag uns schei= den von der Liebe Gottes, die in Christo Jesu ist, unserm Herrn. Meine Seele erhebet den Herrn, und mein Geist freuet sich Gottes, meines Heilandes.- Das ist je gewißlich wahr, und ein theuer werthes Wert, daß Jesus Christus kom: men ist in die Welt, die Sünderselig zu machen. Er hat sein Blut vergoffen zur Vergebung der Sünde.- Ob jemand fündiget, so haben wir einen Fürsprecher bei dem Bater,
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einander lieben.
Jesum Christum, der gerecht ist; und derselbe ist die Versöhnung für unsre Sunde, nicht allein für die unsrige, sondern für der ganzen Belt Sünde. Daran haben wir erkannt die Liebe, daß er sein Leben für uns gelassen hat. Das ist sein Gebot, daß wir glauben an den Namen feines Sohnes, Jesu Christi, und lieben uns unter einander, gleichwie er uns ein Gebot gegeben hat. Ihr Lieben, hat uns Gott also geliebet, fo laffet uns auch unter So wir uns unter einander lieben, so bleibet Gott in uns, und seine Liebe ist völlig in uns.- Daran wird Jedermannerkennen, daß ihr meine Júnger seid, wenn ihr euch untereinander liebet.- Liebet eure Feinde, so werdet ihr Kinder sein eures Vaters im Himmel.- Das ist je gewißlich wahr, sterben wir mit, so werden wir mit ihm leben, dulden wir mit, so werden wir mit ihm herrschen. So wir anders mit leiden, werden wir auch mit ihm zur Herrlichkeit er= hoben werden. Wo ich bin, da soll mein Diener auch sein. Ich will wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf daß ihr seid, wo ich bin.
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Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; Niemand kommt zum Bater, denn durch mich. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führt mich zumfrischen Waffer. Und ob ich schon wandere im finstern Thale, fürchte ich kein Unglück: denn du bist bei mir.


