Communionandachten.
mals.
handeln, so leben und sterben. Und Gebrauch des heil. Abenddazu fühle ich mich jetzt durch deine Liebe und die Liebe Jesu Christi erweckt und gedrungen. Dazu mache ich mich jest in deiner Gegenwart und im demüthigen und gläubigen Vertrauen auf deine Hülfe und den Beistand deines Geistes anheischig. Mit diesen Gesinnungen und Entschließungen will ich den Leib Jesu im heiligen Abendmale essen und sein Blut trinken.
26
Gott, thue Gnade zu Gnade hinzu. Stärke mich, dein zwar aufrichtig gesinntes, aber schwaches Kind, diesem Entschlusse treu zu bleiben bis in den Tod. Laß deine Güte, Geduld und Langmüthigkeit, die du zeither gegen mich Sünder bewie sen hast, mich zur Buße, zu einer gånzlichen Besserung meines Herzens und Lebens leiten. Mache mich aufmerksam und recht bekümmert um das Heil meiner Seele. Hilf mir, die Fehler, die Sünden und bosen Gewohnheiten, die ich an mir habe, bestreiten, und nach und nach ganz ablegen, und im Glauben, in der Liebe und in allem Guten immer völliger werden. Laß deine Kraft in mir Schwachen mächtig fein und deinen Geist mich stärken, vollbereiten, träftigen und gründen. Laß mich nicht, Herr, mein Gott, und thue nicht deine Hand von mir, Gott, mein Heil. Heilige mich durch und durch, daß ich ganz nach Seele und Leibe unstråflich erfunden werde auf den Tag unsers Herrn Jesu Christi. Amen.
Vor dem Genusse des heiligen Abendmals.
Gesegnet sei mir dieser Tag, wel cher mich der herrlichsten Wunder der Liebe Gottes und seines Soh nes, Jesu Christi, erinnert, die er zu meiner Seligkeit und zur Selig: keit der Welt gethan hat. Ich freue mich in dem Herrn und meine Secte ist fröhlich in meinem Gott.
Ja heiter und froh denke ich an dich, Gott der Liebe, Vater unsers Herrn Jesu Christi, Bater und Er barmer der Menschen. Ja dich kenne ich, als unsern Bater durchChristum, dich liebe und verehre ich, als unsern Bater, deiner freue ich mich, als unsers Vaters, auf dich hoffe ich, als unsern Vater, von dir erbitte, von dir erwarte ich Alles, was ein Kind von dem liebevollsten Vater nur immer bitten und erwarten kann. Du hast uns geliebet, also geliebet, daß du deinen eingebornen Sohn gabst. Und hast du uns deinen Sohn geschenkt, wie solltest du uns mit ihm nicht Alles schenken? Dank sei dir, inniger, ewiger Dank, daß du uns diesen Erretter, diesen Seligmacher geschenkt und durch ihn solches Heil, solchen Trost, solche Hoffnung, solche Freude und Seligkeit bereitet haft. Gelobet seist du im Himmel und auf Erden: denn du bist die Liebe.
Und wie freue ich mich deiner, wie kann ich mich deiner gnugsam freuen,


