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Vorbereitung zum heiligen Abendmale.
von der Sünde und dem Tode, und der Wiederherstellung desselben zum Leben und zur Unsterblichkeit; ein Gedächtnißfest unsrer gegenwärtigen und zukünftigen Seligkeit, ein Freudenfest über unsre Seligkeit durch Jefum.
tigsten Erretters, des höchsten Be- Christum, der Errettung desselben förderers der Glückseligkeit unsers Geschlechts, der mehr für uns gethan, gelitten und aufgeopfert hat, und noch jetzt für uns thut, und künftig thun wird, als nie ein Freund und Wohlthäter der Men schen gethan hat, und thun kann. Es ist ein Jesusfest, das wir zu seiz ner Ehre feiern, bei welchem wir als seine Freunde und Verehrer erscheinen, mehr als sonst an ihn denken, feierlicher als sonst uns an ihn verpflichten, lebhafter als sonst uns seiner freun. Es ist ein Fest der Liebe seines himmlischen Vaters, der die Welt also geliebet hat, daß er seinen eingebornen Sohn gab, ein Fest der Liebe Jesu und Alles dessen, was er aus Liebe ehedem gethan hat, noch thut, und künftig thun wird; insbesondere aber ein Fest seines Versöhnungstodes, durch dessen wieder hotte Feier die Wahrheit unaufhörlich erneuert, von Geschlecht zu Geschlecht fortgepflanzt und bis ans Ende der Tage erhalten werden soll, die große und dem ganzen menschlichen Geschlechte unendlich wichtige Wahrheit: daß Jesus Christus gestorben ist für die Sünden der Welt, und daß in keinem Undern das Heil, und daß kein anderer Name den Menschen gegeben ist, darinnen sie können selig werden, denn allein der Name Jesu. Es ist ein Dankfest für seine Wohlthaten, die wir schon jetzt genießen und künftig erwarten. Es ist ein Gedächtnißfest der Erlösung des menschlichen Geschlechts durch
Und ist es Jesus nicht werth, daß wir ihm ein solches Feft feiern? Hat er es nicht verdient, unser ges rührteftes Undenken, unsre innigste Liebe, unser höchstes Vertrauen, unsern willigsten, freudigsten Gehorsam, unsre ewige Dankbarkeit, das Andenken, die Liebe, das Vertrauen, den Gehorsam, die Dankbarkeit unfers ganzen Geschlechts? Was wären wir ohne Jesum, was würden wir sein, ohne ihn? was sind wir durch ihn worden, was können und sollen wir durch ihn werden? Was kann jedem Menschen wichtiger sein, als daß Jesu Andenken auf Erden von Zeit zu Zeit erneuert, von Geschlecht zu Geschlecht fortgepflanzt, von einem Theile der Erde zu dem andern verbreitet und bis ans Ende der Tage erhalten werde?
Ja du bist würdig, Sohn des Ul= lerhöchsten, du bist würdig zu nehmen Preis und Ehre, und Unbetung und Dank. Und das will auch ich jetzt bei der Feier deines Nacht= mals dir darbringen. Dein Undenken soll meinem Herzen auf ewig theuer, es soll stets meine Freude, meine Ehre und mein Ruhm sein. Umen.
Nachden


