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Gott, dessen
8. Ich suche deiner Größe Spur, daß ich sie mehr entdecke; und übers all zeigt die Natur die Güte deiner Swecke, zeigt Ordnung und Zusams menhang in aller deiner Werke Gang vom Staube bis zur Sonne; was ich nur seh, was ich nur hör', entdeckt mir deine Größe mehr, führt mich zu neuer Wonne.
4. Je mehr ich lerne, was du bist; je mehr ich deine Wege, und was mit mir dein Endzweck ist, nachbenkend überlege, Herr, desto mchr führt jeder Blick auf das für mich bestimmte Glück, mich auf ein bess res Leben. Ich weiß, der mir ges schenkte Geift, der sich dem Erdens staub' entreißt, wird sich zu dir er heben.
5. O laß mich, deiner werth zu fein, stets mehr von dir entdeks ken; und kann ich es, mich danks bar freun und meinen Geist erweks ken, daß, wenn er sich im Fors schen übt, er nur die Wahrheit sucht und liebt. Laß ihn bei Duns kelheiten, wo er, von Zäuschung leicht verführt, sich nur zu weit von dir verliert, nie Eigendúnkel
leiten.
Dasein,
7. Dann werd' ich, was ich hier nicht weiß, erfahren und verstehen; dann läßt du meinem Forschungss fleiß noch größre Dinge sehen; dann wird mir manches offenbar, was hier mir noch zu dunkel war in deiner Weisheit Wegen. Erhaben über Welt und Zeit, eil' ich mit größrer Sicherheit stets hellerm Licht ents gegen.
6. Ganz kann hier meine Fass fungskraft nicht deine Größe sehen, nicht alles, was dein Rathschluß schafft, nach meinem Wunsch vers stehen. Wagt denn mein Forschen noch zu viel; will es das ihm gefegte Biel aus Borwig überschreiten: so laß mich diesen Vorwig scheun. Du willst mir ja mehr Licht verleihn nach dieses Lebens Zeiten.
Eigenschaften Gottes.
12.
Mel. D Gott, mein Schöpfer 2c.
meine Seel, erhebe dich, den Mächtigen und Weisen, der Alles schuf und väterlich für Alles sorgt, zu preisen! Der du der Erst' und Höchste bift, im Himmel und auf Erden ist keiner, der so würdig ist, von uns verehrt zu werden, als du, der Welten Schöpfer.
2. Nur du bist Gott, bists für und für. Nichts sind der Heiden Kein sichrer Trost ist Götter. außer dir, kein Helfer, kein Erretter. Laß mich auf dich, o Herr, allein von ganzem Herzen trauen, dir inniglich ergeben sein, mein Wohl auf dich nur bauen, und die zur Ehre leben.
3. Du, welchen Erd' und Himmel preift, der Welten Herr und Meister, du bist der allerhöchste Geist, der Schöpfer aller Geister. Ich kenne nun der Seele Werth. Er müsse, Herr, mich lehren, wie es dein heilig Wort begehrt, dich innigst


