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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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CONG

Um 11. Sonntage nach Trinitatis.

30 so würdest du auch bedenken zu dieser deiner Zeit, was zu deinem Frieden dienet. Aber nun ist es vor deinen Uu­gen verborgen. Denn es wird die Zeit über dich kommen, daß deine Feinde werden um dich und deine Kinder mit dir eine Wagenburg schlagen, dich

belagern, und an allen Orten ängsten, Evang. am 11. Sonnt. n. Trinit.,

Lucas 18, v. 9-14.

und werden dich schleifen, und keinen Stein auf dem andern lassen, darum, daß du nicht erkennet haft die Zeit, darinnen du heimgesucht bist. Und er ging in den Tempel, und fing an aus: zutreiben, die darinnen verkauften und kauften; und sprach zu ihnen: Es stehet geschrieben: Mein Haus ist ein Bethaus, ihr aber habt's gemacht zur Mördergrube. Und er lehrte täg­lich im Tempel. Aber die Hohenpries fter und Schriftgelehrten, und die Vornehmsten im Volk trachteten ihm nach, daß sie ihn umbrächten; und fanden nicht, wie sie ihm thun sollten; denn alles Volk hing ihm an, und hörete ihn.undan dau a pintua

einem Undern Geister zu unterschei den, einem andern mancherlei Spra­chen; einem Undern die Sprachen auszulegen. Dies aber alles wirkt der= felbige einige Geist, und theilet einem Jeglichen feines zu, nachdem er will.

Er sagte aber zu Etlichen, die sich daß fromm wären, und verachteten die Undern, ein solches Gleichniß: Es gingen zwei Menschen hinauf in den Tempel zu beten, einer ein Pharifäer, der an­dere ein Zöllner. Der Pharisäer stand, und betete bei sich selbst also: Ich danke dir, Gott, daß ich nicht bin wie andere Leute, Räuber, Ungerechte, Ehebrecher, oder auch wie dieser Zöu­ner. Ich faste zweimal in der Woche, und gebe den Zehnten von Allem, das ich habe. Und der Zöllner stand von ferne, wollte auch seine Augen nicht aufheben gen Himmel, sondern schlug an ſeine Brust, und sprach: Gott, sey Epistel, 1. Cor. 12, b. 1-11. mir Sünder gnädig! Ich sage euch: Monden geistlichen Gaben aber will Dieſer ging binab gerechfertiget in ich Brüder, nicht vor Denn wer verhalten. Ihr wisset, daß ihr Heiden felbst erhöhet, der wird erniedriget. feyd gewesen, und hin gegangen zu werden; und wer sich selbst erniedris den stummen Gößen, wie ihr geführt get, der wird erhöhet werden. wurdet, Darum thue ich euch fund, daß Niemand Jefum verfluchet, der

Epistel, 1. Cor. 15, v. 1- 10.

durch den Geist Gottes rebet; under, des Evangelit, das ich euch

verkündigt babe, welches ihr auch an: genommen habt, in welchem ihr auch stehet; durch welches ihr auch selig werdet, welcher Gestalt ich es euch ver= kündiget habe, so ihr es behalten habt; es wäre denn, daß ihr es umsonst ge= glaubt bättet. Denn ich habe euch zu vörderst gegeben, welches ich auch empfangen habe, daß Christus gestor­ben fey für unsere Sünden, nach der Schrift; und daß er begraben sey, und daß er auferstanden sey am drit: ten Tage nach der Schrift; und daß er geseben worden ist von Rephas, darnach von den Zwölfen. Darnach ist er gesehen worden von mehr denn fünf hundert Brüdern auf einmal, derer

beißen, obne durch den heiligen Geift. Es sind mancherlei Gaben, aber es ist ein Geift. Und es sind mancherlei Uem­ter, aber es ist ein Herr. Und es sind mancherlei Kräfte, aber es ist ein Gott, der da wirket Ulles in Ullen. In einem Jeglichen erzeigen sich die Gaben des Geistes zum gemeinen Nußen. Einem wird gegeben durch den Geist zu reden von der Weisheit; dem Undern wird gegeben zu reden von der Erkenntniß, nach demselbigen Geift; einem andern der Glaube, in demselbigen Geist; einem andern die Gabe gefund zu machen, in demselbis gen Beift; einem Undern Wunder zu thun, einem Undern Weissagung;