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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Juren

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Erster Theil.- Vom Wesen Gottes

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dein Verstand hervorgebracht. Du brauchst, o unerschaffnes Licht, der Menschen Rath und Beistand nicht.

4. Was du zu thun dir vorgenom men, das kommt unfehlbar auch zur That. Wenn tausend Hindernisse kom­men, so triumphirt dein hoher Rath. Du kennst und wählst zu deinem Zweck bestándig, Gott, den besten Weg.

5. Die Menge so verschiedner Wil­len, wo dieser hier, der darauf fällt, muß immer doch den Schluß erfüllen, den sich dein Wille vorbehält, der aller Feinde stolzen Bahn als unver­nunft beſchämen kann. Inish nochen 6. Weisheit! decke meiner Seele die angeborne Thorheit auf, damit sie dich zum Leitstern wähle in ihrem sonst verwirrten Lauf. Ich weiß den Weg des Friedens nicht; o, gönne mir dein sich'res Licht oppid

7. Du hast mich durch mein ganzes Leben nach deinem klugen Rath ge= führt. Mein Geist muß dir die Ehre geben, daß du auf's beste mich re­giert. Leit' ferner mich durch Welt und Zeit bis zu der frohen Ewigkeit.

Ven der Ullmacht Gottes.

Mel. Machs mit mir Gott nach.

26. H

crr, deine Ullmacht

reicht so weit, als selbst dein We­

sen reichet. Nichts ist, daß deiner­

Herrlichkeit und deinen Thaten

gleichet. Es ist kein Ding so

groß und schwer, das dir zu thun

unmöglich war.

2. Du sprichst, und auf dein mách: tig's Wort fällt alles dir zu Füßen. Du führest deinen Unschlag fort bei allen Hindernissen. Du winkft, so

GOVE

stehet eileno da, was noch zuvor kein Auge sah.

3. Du hast dein großes Schöpfungs­werk allmächtig ausgeführet. bleibet stets dein Augenmerk und wird durch dich regieret. Noch immerhin besteht die Welt, weil dein allmächtig Wort sie hält.

4. Die Menge vieler Wunder zeigt, daß, Schöpfer, dein Vermögen weit über die Gesche steigt, die die Natur bewegen. Du bleibst ihr Herr, und ihren Lauf hebst du nach weiser Will­führ auf. 012279131 CON

5. Wer deiner Gnade folgsam wird, sein Herz zum Guten neiget, und wenn er sich von dir verirrt, vor dir sich innig beuget; o, dem ver­giebst du Sund' und Schuld, mit allmachtsvoller Gnad' und Huld!

6. Was für ein Wunder deiner Macht wird unser Aug' einst sehen, wenn nach der langen Grabesnacht die Todten auferstehen, wenn du bon unserm Staub den Rest zu neuen Förpern werden láß'st. 90)

7. Ullmacht'ger, mein erstaunter Seist, wirft sich vor dir darnieder. Die Ohnmacht, wie du selber weißt, umgiebet meine Glieder. Mach mich zum Zeugen deiner Kraft, die aus dem Tode Leben schafft.

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8. D, zúnd' in mir den Glauben an, der deine Macht ergreifet, der stark und mächtig werden kann, wenn er auf dich sich steifet. Gieb, daß ich traue deiner Kraft, die alles kann und alles schafft.

Von der Allgegenwart Gottes.

Nach der Wel. des 16. Lleds.

27.

D

großer Gott! der alle Ding' erfüllet, vor des sen Blick kein Dunkel uns umhüllet, wohin soll ich vor deiner Ullmacht gehn? und wohin flieh'n vor div, Herr, ungesehn?

2. Könnt ich auch schnell mich zu den Wolken schwingen, und wieder schnell bis in die Tiefe dringen; so hielte mich doch deine Hand auch da: denn wo ich bin, da bist du ,, Herr, mir nah'.

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