Druckschrift 
Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
Entstehung
Einzelbild herunterladen

OK

3911 und seinen Vollkommenheiten. 19

4. Unendlich reich, ein Meer von, Von der Ewigkeit und Unver­Seligkeiten, ohn' Anfang Gott, und

anderlichkeit Gottes.

Gott in ew'gen Zeiten! Herr aller Welt, wer ist dir gleich! lemnice

Nach der Mel, des 4. Lieds.

5. Was ist und war, im Himmel, 20. Gott, du bist von Ewige

Erd'

feit dein herrlich

und das fennet und seiner Werke Heere sind ewig vor ihm offenbar.

6. Er ist um mich, schafft, daß ich sicher ruhe; er schafft, was ich vor oder nachmals thue, und er erforschet mich und dich.

8. Ec fennt mein Flehn und allen Rath der Seele, er weiß, wie oft ich Gutes thu' und fehle, und eilt mir gnädig beizustehn.

9. Er wog mir dar, was er mir geben wollte, schrieb auf, sein Buch, wie lang' ich leben sollte, da ich noch unbereitet war.

2. Ewig und umwandelbar ist, o Gott, dein hohes Wissen. Was dir 7. Er ist dir nah', du sigest oder einmal Wahrheit war, wird es ewig geheft: Ob du an's Meer, ob du gen bleiben müssen. Niemals kann dein Himmel flöhest: so ist er allenthal- Ausspruch fehlen; laß mich ihn zum eft lo ante Leitstern wählen! gan miq

ben da.

10. Nichts, nichts ist mein, das 10. Nichts, nichts ist mein, das Gott nicht angehöre. Herr! immer dar soll deines Namens Ehre, dein Lob in meinem Munde seyn.

11. Wer kann die Pracht von dei­nen Wundern fassen? Ein jeder Staub, den du hast werden lassen, verkündigt seines Schöpfers Macht.

12. Der kleinste Halm ist deiner Weisheit Spiegel. Du, Luft und Meer, ihr Uuen, Thal und Hügel, ihr send sein Loblied und sein Pfalm!

13. Du tránkst das Land, führst uns auf grüne Weiden! und Nacht und Tag und Korn und Wein und

17

14. Rein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen; sollt' ich mein Herz nicht mit dem Trofte stillen, daß deine Hand mein Leben hålt?

großes Wesen ändert sich zu keiner Zeit; du bleibst stets, was du ges wesen. Laß dies meinen Geist bele ben, ehrfurchtsvoll dich zu erheben.

15. It Gott mein Schuß, will Gott mein Retter werden; so frag' ich nichts nach Himmel und nach Erden, und biete selbst der Hölle Truß.

6. Stets ist Wohlthun deine Lust; ewig währet deine Liebe. Wohl mir, wenn auch ich mit Lust mich in dei wird's meiner Seelen nie an wahrem nem Willen übe! Dann, o Herr, Wohlseyn fehlen.

7. Erd' und Himmel wird ver­

Freuden empfangen wir aus deiner gehn; alle Welt wird mich verlassen.

Hand.

3. Herr, du bist kein Menschenkind, daß dich etwas reuen sollte. Immer bleibst du gleich gesinnt. Was dein Rathschluß vormals wollte, willst du noch. O, hilf uns allen thun nach deinem Wohlgefallen! ad id a

4. Immer bleibst du, Gott! ein Feind derer, die das Unrecht üben.

Immer bleibst du, Gott, ein Freund derer, die das Gute lieben. Laß uns darum schon auf Erden deinem Bilde ähnlich werden.

5. Deine Worte trügen nicht! Du bist ewig der Getreue, der das hält, was er verspricht. O, daß dies mich stets erfreue! Laß nur deinen Geist mich treiben, dir, Herr, auch getreu zu bleiben.

Nur du bleibst mir ewig stehn; deine Hand wird mich umfaffen, wenn ich nun von hinnen scheide. Ewig bist du meine Freude.

8. Laß mir doch zu jeder Zeit, Herr des Himmels und der Erden, diese deine Ewigkeit einen starken Antrieb werden, dich zu lieben, dir zu trauen, und auf deinen Trost zu bauen.

2

S. VV. 1041, unde

HOTOVOVALOlejerojaOHES