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Erster Theil.
andro Von den Engeln.
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Von der Schöpfung.
Mel. Jefus, meine Zuversicht.
47. S err, du hast in deinem
Reich große Schaaren heil'ger Engel.
Ihnen bin ich noch nicht gleich; denn E
ich bin noch voller Mángel. Ach!
wann werd' ich auch so rein, als die
guten Geister seyn.
2. Mich beschwert noch Fleisch und Blut; stårke mich bei der Beschwerde! Starte mich mit Kraft und Muth, daß ich hier schon auf der Erde als dein Erbe und dein Kind immer himmlisch sey gesinnt.
3. Gieb mir Weisheit, gieb mir Fleiß, dich, o Gott! recht zu erkennen. Laß mich deines Namens Preis gern auch vor der Welt bekennen; daß ich darin auf der Erd' deinen Engeln dhnlich werd'.
4. Herr, dein Wille soll geschehn, wie im Himmel, so auf Erden. Laß uns doch stets darauf sehn, daß wir dir gehorsam werden, so in deinem Wil len ruh'n, wie die reinen Geister thun.
5. Unsre Welt ist voll Gefahr; voll Gefahr ist unser Leben. Sende deinen Engel Schaar, daß sie schügend uns umgeben. Wo wir gehen aus und eint, Laß sie unsre Wächter seyn.
6. Mach' es, wie mit Lazaro, wenn ich künftig werde sterben. Laß mich dann auch eben so deines Himmels Freuden erben. Bringe durch der Engel Hand mich hin in mein Vaterland.
7. Laß mich dann vor deinem Stuhl bei den Auserwählten stehen, wenn die Bosen in den Pfuhl der Verdammniß git nd gehen. Mache mich in deinem rei, vollig deinen Engeln gleich.
Mel. Nun ruhen alle Wälder.
48.
u Herr der Seras
phinen, dem tausend Engel tienen und zu Gebote stehn: du herrlich großer Meister des ganzen Reichs der Geister! mein Mund soll deinen
Ruhm erhöhn.
2. Herr, deine Himmelsheere, die Beugen deiner Ehre, giebst du zu meiner Wacht. Sie sehn dein Angesichte im höchstvollkommnen Lichte, und haben dennoch auf mich cht.
3. Ich preise deine Güte mit dankbarem Gemüthe für diese WunderSchaar. Ich rühme deine Rechte für diese deine Knechte, durch deren Schuß ich sicher was.
4. Gieb, Geber aller Güter, gieb ferner diese Hüter zu meinem Schirm mir bei. Es sey mein ganzes Leben mit ihnen stets umgeben, so bleib' ich manches Fehltritts frei.
5. Doch sollen sie nicht weichen, so laß mich ihnen gleichen an wahrer Heiligkeit. Wie sie die Kinder lieben, und wahre Demuth üben, so mach' auch mich dazu bereit.
6. Sie thun ja deinen Willen; laß mich den auch erfüllen. Sie eben völlig rein; laß mich, nach deinen Worten, o Herr an allen Orten auch so, wie sie, die Sünde
scheun.
7. Wenn ich denn endlich scheide, so führe mich zur Freude, auf ihren Händen ein. Bei dir; o Höchster, droben will ich dich ewig loben, wenn ich den Engeln gleich werd' ſeyn.


