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Erster Theil.
Vom Wesen Gottes
2. Gott Vater! wir verehren dich,| Pilgrimschaft im Glauben selig schlies mit Leben und mit Danken; denn du regierest ewiglich! dein Thron kann niemals wanken. Herr, alles, was du sprichst, geschieht, so wie dein Aug' auf alles sieht: Wohl uns, daß du regierest!
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3. Christe, Gottes ein'ger Sohn! Für uns in's Fleisch geboren! Ramst du nicht von des Himmels Thron, so waren wir verloren. Sey uns mit deinem Heile nah! Ach, für uns
alle starbst du ja! Erbarm' dich
unser aller!
& heil'ger Geiſt! du theures Pfand, du der Erleucht' mit Weisheit den Verstand, und komm, das Herz zu trösten. Sey, wo wir wandeln, unser Licht! Verlaß uns auch im Tode nicht! Wir trau'n auf deine Treue.
Nach der Melodie des 17. Lieds. 40. err, unser Gott, wer ist dir gleich? Du bist das höchste Wesen. Und doch hast du, an Gnade reich, uns dir zum Dienst er= lesen. Gemeinschaft sollen wir mit dir, du Allerhöchster, haben. Mit deinem Heil willst du uns hier und ewig einst begaben, du Quelle alles Segens.
2. Wir beten dich, o Vater, an. Sind wir gleich vor dir Sünder, so nimmst du dich doch unser an, wie Våter ihrer Kinder. Du haft für uns aus großer Huld selbst deinen Sohn gegeben. Dein Herz voll Güte und Geduld verleih' uns Trost und Leben, daß wir dich kindlich fürchten.
3. O Jesu, ew'ger Gottessohn! Du Heil, darauf wir hoffen! Durch dich steht zu des Vaters Thron der Weg uns wieder offen. Uns zu be: frei'n von Sünd' und Tod, kamst du zu uns auf Erden. O, laß uns, unser Herr und Gott, froh deines Segens werden, und dir im Glauben dienen.
4. O heil'ger Geist, du Geist von Gott! Wehr in uns dem Verderben! Im Glauben an des Mittlers Tod hilf uns der Sünde sterben! Du giebst gum Guten Lust und Kraft. Laß uns deß auch genießet amit wir unsre
ßen. Wir wollen dir gern folgen.
5. Laß, Gott, uns dein auf Erden schon als unsers Gottes freuen. Herr, segne uns von deinem Chron, daß wir vor dir gedeihen! Dein ist das Reich, die Herrlichkeit. Dir wollen wir hier leben; und du wirst nach vollbrachter Zeit uns einst dahin erheben, wo wir dich ewig schauen.
Nach der Melodie des 30. Lieds,
41.
heiligste Dreieinigkeit,
nach dich
ehren bemüht sich deine Christenheit,
hoch bist du, wie wundersam! Unbetungswürdig ist dein Nam', dein Wesen unerforschlich.ds on
2. Es zeigt die herrliche Natur, und zwar an jedem Orte, des Uller= höchsten Segensspur, doch Dank sey seinem Worte! Es zeigt uns ihn erst recht, er heißt: Gott Vater, Sohn und heil'ger Geist, der Gott des armen Sünders.
3. Nun weicht die Nacht, nun wird es hell, laßt Lobgesänge fließen! Du Vater, aller Wesen Quell und Urs sprung, sey gepriesen! Du Vater, haft von aller Seit in grånzenloser Ewigkeit den Sohn, dein Bild, gezeuget.
4. Du schufft den weiten Erdenkreis mit gnäd'gem Wohlgefallen. Du schufft den Menschen: Dank und Preis soll erst durch ihn erschallen. Du trågest durch dein mächtig Wort, was du erschaffen, immerfort, und herrsch'st mit weiser Güte.
5. O bester Vater steh' uns bei, uns, deinen armen Kindern! wir fehlen oft noch, ach verzeih', verzeih' uns armen Sündern., unsre Noth ist mannigfalt, errett' uns, Herr, und hilf uns bald, zeig' dich an uns als Vater!
6. Herr Jesu Christ, des ew'gen Sohn, von Ewigkeit geboren. Du herrsch'st auf deines Vaters Thron, zu unserm Heil erkoren. Durch dich erschuf er diese Welt, du bist's, durch den er sie erhält, o Gott, aus Gott geboren!


