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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen
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512 Gefinnung und Verhalten des Christen

Was wir thaten, folgt uns nach.

Mel. Nun laßt uns den Leib

( Die Versammlung.)

enft nun die

683 Seib in feine Gruft, und preiset Gott, der uns auch ruft! Hier sind wir Saat, einst blühn wir auf, zum bessern Leben blühn wir auf.

gedrückt. Im finstern Thale wandelt' ich, doch führte Gottes Rechte mich.

7.( Vers.) Vollendeter, genieße du nun ungestört auch wir, o Herr der Zeit, durch Grab und Tod zur Ewigkeit.

8.( Chor.) Heil uns, wenn euch, die ihr jeßt weint, mit mir einst wieder Gott ver­eint! Dann werden wir uns ewig freun, dann ewig, ewig selig sein.

9.( Vers) Nach dieser kurzen Lebenszeit erwartet uns Unsterblichkeit; wenn wir uns hier der Tugend weih'n, kann uns der Tob nicht schrecklich sein.

( Der Chor.).

2. Grabt mein verwesli­ches Gebein, o ihr, noch Sterbliche, nur ein! Es bleibt, es bleibt im Grabe nicht, denn Jesus kommt und hält Gericht.

3.( Verf.) Des Frommen Seele trifft dort nicht des Lafterhaften Sie, felig

Mel. Schwing dich auf zu

Strafgericht. auch im Tode

schon, empfängt der Auser- 684 Last dem ove

seinen Raub, Würmern ihre Habe! See­len werden nicht zu Staub, schlummern nicht im Grabe. Senkt auch diesen Leichnam ein! Laßt ihn niederrollen, uns ihn segnen und uns freun, daß wir leben sollen.

4.( Chor.) Gott ist allgü tig und vereint dereinst mit fich den Tugendfreund; ihn führet er zum höhern Licht; drum, Christen, bebt am Grabe nicht.

5.( Vers.) Auch Jesus litt hier Angst und Qual, und ging durchs finstre Todes­thal. Auch du gingst deinem Retter nach, auch dir glänzt nun der Freudentag!

2. Seht, da liegt der Todte nun in geweihter Stille! Freunde, laßt den Theuren ruhn! Es ist Got tes Wille. Weinet nicht, er hat nun schon, was wir erst ersehnen. Ihn erweckt kein Klageton! Trocknet

3. Stim

6.( Chor.) Oft hat bei euch mich Gott erquickt: doch hat auch Trübsal mich eure Thränen!

GAR