und Eigenschaften.
5. Dennoch soll mir meinen Glauben, daß du bist, und auch für mich, nie der Thor und Spötter rauben, der vom Tugendpfade wich. Sei gleich unerforschlich mir; dennoch bleib ich fiets an dir. Welten finds, die von dir zeugen und mein Herz zum Glauben neigen.
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5. Mein eigner Geift kann fich leicht hintergehen. Dein Wort ist wahr, es bleibet ewig fteben. Erforsch' ich gleich dein göttlich Wesen nicht, so genüge mir davon dein Unterricht!
In eigener Melobie.
16 Erhabener Gott! was reicht an deine Größe? Denk ich an dich, so fühl ich meine Blöße; ich fühle, Herr, daß du unendlich bist, und daß umschränkt mein forschend Denken ist.
2. Du wohnst im Licht, wozu kein Mensch kann kommen. Was haben wir von deinem Ruhm vernommen? Den kleinsten Theil von deiner Majestät, die dir gebührt, und über alles gebt.
3. Dein ew'ges Seyn, dein ganz vollkommnes Wefen; das, was du wirkst, und was dein Rath erlesen, ift viel zu hoch für menschlichen Verstand von Engeln selbst wird es nie ganz erkannt.
4. Wie sollt ich denn, ich Staub, mich unterwinden, Unendlicher, dich völlig zu ergründen? mache mich von solchem Dün frei, daß mir dein Wort bes Glaubens Nichtschnur sei.
6. Von dir, burch dich zu dir sind alle Dinge; gib. daß ich dir mich selbst zum Opfer bringe. Begreif ich's nicht, wie du die Welt re
gierft, so sei mir's g'nug, das du mich felig fügrst.
7. Einst wirst du dich mir näher offenbaren, einft werd ich mehr von deinem Reth erfahren, wenn ich nur dem, was mich dein Wort gelehrt, geglaubt, gefolgt, und treu dich hier verehrt.
8. Drum hilf, daß ich mit Ehrfurcht vor dir wandle; in allem Thun nach deinem Willen handle: zufriedensei, wie du mich hier regierst, bis du mich einst zu deinem Himmel führft.
9. Dann werd ich dich im hellern Lichte sehen, und froh in dir, dein ewig Lob erhöhen' Herr! du bift groß, und zeigst es mit der That, unendlich groß an Huld, an Macht and Rath.
In eigener Melodie.
ott mein Lied!
17 Gris der Gott der Stärke; groß ist sein Nam', und groß find seine Wer
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