Historie vom Leiden Christi.
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dieselbigen wissen, was ich gesagt habe. Als er aber folches redete, gab der Diener einer, die dabei standen, Jesu einen Backenftreich, und sprach: Solltest du dem Hohenpriester also antworten? Jesus antwortete: Habe ich übel geredet, so beweise es, daß es unrecht sei: habe ich aber recht geredet, was schlägest du mich? Und Hannas hatte ihn gebunden gefandt zu dem Hohenpriester Kaiphas.
17.
Simon Petrus aber stand und wärmete sich. Und über eine kleine Weile, nach dem ersten Verleugnen, als er hinaus ging nach dem Vorhof, fráhete der Hahn, und eine andere Magd sah ihn, und hob abermal an zu sagen denen, die dabei standen: Dieser war auch mit Jesu von Nazareth. Da sprachen sie zu ihm: Bist du nicht seiner Jünger einer? Und ein anderer sprach: Du bist auch der einer. Und er leugnete abermal, und schwur dazu, und sprach: Mensch), ich bins nicht, und kenne auch des Menschen nicht.
Und über eine kleine Weile, bei einer Stunde, bekräf tigte es ein anderer, mit denen, die da standen, und sprach: Warlich, du bist auch deren einer, dean du bist ein Galilder; deine Sprache verräth dich.
Spricht des Hohenpriesters Knecht, ein Gefreundter deß, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte: Sab ich dich nicht im Garten bei ihm? Da fing er an, sich zu verfluchen, und zu schwören: Ich kenne des Menschen nicht, von dem ihr saget.
Und alsbald, da er noch redete, krähete der Hahn zum andernmal. Und der Herr wandte sich, und sahe Betrum an. Da gedachte Petrus an die Worte Jesu, als er zu ihm gesagt hatte: Ehe der Hahn zweimal krähet, wirst du mich dreimal verleugnen, und ging hinaus, und weinte bitterlich.
18.
Die Hohenpriester aber, und die Aeltesten, und der ganze Rath suchten falsche Zeugnisse wider Jesum, auf daß sie ihm zum Tode hülfen, und fanden keines, wiewohl viele falsche Zeugen herzutraten; denn ihre Zeugnisſe stimmten nicht überein. Zulegt standen auf, und traten herzu zwei falsche Zeugen, und gaben falsches Zeugniß wider ihn,


