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Historie vom Leiden Christi.
ging, und sprach: Abba! mein Vater! Es ist dir alles möglich, überhebe mich dieses Kelchs! doch nicht, was ich) will, sondern was du willst.
Und er fant zu seinen Jüngern und fand sie schlafend, und sprach zu Betro: Simon, schläfest du? Vermöchtest du nicht, eine Stunde mit mir zu wachen? Wachet und båtet, daß ihr nicht in Anfechtung fallet. Der Geist ist willig; aber das Fleisch ist schwach.
Zum andernmal ging er aber bin, bátete und sprach: Tein Vater! its nicht möglich, daß dieser Kelch von mi gehe, ich trinke ibn denn: so geschehe dein Wille. Und er kam, und fand sie abermal schlafend, und ihre Augen waren voll Schlafs, und wußten nicht, was sie ihm ant worteten. Und er ließ sie, und ging abermal hin, und bätete zum drittenmal dieselbigen Worte, und sprach: Bater, willst du: so nimm diesen Kelch von mir; doch nicht mein Wille, sondern dein Wille geschehe!
Es erschien ihm aber ein Engel vom Himmel und stär, fere ihn. Und es fam, daß er mit dem Tode rang, und er båtete heftiger. Es war aber sein Schweiß wie Bluts tropfen, die fielen auf die Erde.
12.
Und er stand auf von dem Gebät, und kam zu seinen Jüngern, und fand sie schlafend vor Traurigkeit, und sprach zu ihnen: Ach! wollt ihr nun schlafen und ruhen? Was schlafet ihr? Es ist genug. Sehet, die Stunde ist kommen, und des Menschen Sohn wird überantwortet in der Sünder Hände. Stebet auf, und laßt uns gehen; fiche, der mich verráth, ist nahe. Bätet aber, auf daß ihr nicht in Anfechtung fallet!
Und alsbald da er noch redete, siche, da kam Judas, der Zwölfen ciner. Da er nun zu sich hatte genommen die Schaar, und die Diener der Hohenpriester und Pharifáer, der Reitesten und Schriftgelehrten, ging er zu vor der Schaar, und kommt dahin mit Fackeln, Lampen, und Schwertern und mit Stangen.
Der Verräther aber hatte ihnen ein Zeichen gegeben, und gesagt: Welchen ich küssen werde, der ists, den greis fet, und führet ihn gewiß.
Als nun Jesus wußte alles, was ihm begegnen sollte; ging er hinaus, und sprach zu ihnen: Wen suchet ihr? Sie


