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Von Gott, dessen Wesen
meinen Kummer stillt, bleibt ben weist, so irr' und gleit mir immer Sonn und Schild. 7. Er, der Herr, ist mein Erbarmer; so hat er sich selbst genennt; das ist Trost genug: ich Armer werde nie von ihm getrennt. Er will meine Zus flucht seyn; sollte nicht mein Herz sich freun?
ich nicht. Das kaster soll mich nicht belügen, mich um den Himmel nicht betrügen. Gott ist getreu!
4. Gott ist getreu! Er handelt väterlich, und was er thut, ist gut. Auch Trübsal ist's; mein Vater bessert mich durch Alles, was er thut. Die Trübsal gibt Geduld und Stärke zum Fleiß in jedem guten Werke. Gott ist getreu!
8. Ihm allein will ich vers trauen, will auf diesem Fels sen ruhn, will mein Glück auf ihn nur bauen; was er sagt, wird er auch thun! Erd' und Himmel mag vers gebn! Ewig wird sein Bund beftehn.
5. Gott ist getreu! Er, dem ich theuer bin, führt mich nach weisem Plan, im Wech. fellauf der Dinge zum Ge. winn des ew'gen Heile hins an; vergibt mir gnädig meis
In eigener Melodie.
31( b) Gott ist getreu! ne Sünden, und läßt mich
Trost durch Christum finden. Gott ist getreu!
Sein Herz, sein Vaterherz verläßt die Seinen nie. Gott ist getreu! Im Wohlseyn und im Schmerz erfreut und schüßt er sie. Mich decken seiner Allmacht Flügel. Stürzt ein, ihr Berge; fallt, ihr Hügel; Gott ist getreu!
6. Gott ist getreu! Stets hat sein Vaterblick auf seine Kinder Acht. Auch freut es ihn, wenn schon ein irdisch Glück sie froh und dankbar macht. Was uns zu schwer wird, hilft er tragen, und endlich ftillt er alle Klagen. Gott ist getreu!
2. Gott ist getreu! Er ist mein treußler Freund! Dieß weiß, dies hoff ich fest: ich bin gewiß, daß er mich keis nen Feind zu hart versuchen läßt. Er stärket mich, nach seinem Bunde, in meiner Prüfung trübster Stunde. Gott ist getreu!
7. Gott ist getreu! Mein Herz was fehlt dir noch, dich Gottes stets zu freun? Sei Gott getreu und fürchte nichts; mag doch die Welt voll Aralist seyn. Selbst falscher Menschen Neid und Tücke gereichen mir alsdann zum Glücke. Gott ist getreu!
3. Gott ist getreu! Er thut, was er verheißt. Er fendet mir sein Licht. Wenn dieses mir den Weg zum Les
8. Gott ist getreu! Vergiß, o Seel', es nicht, wie zärts
lich


