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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Gebäte zur Hausandacht [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste [und] Der kleine Katechismus D. M. Luthers
Entstehung
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Von Gott, dessen Wesen

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geweiht! Unsers Wandels größte Zierde sei rechts schaffne Heiligkeit! Mach' uns deinem Bilde gleich; denn zu deinem Himmelreich wirst du, Herr! nur die er, heben, die im Glauben hei­lig leben.

29 Ger

Mel. Schon ist der Tag von Gott erechter Gott; vor dein Gericht muß alle Welt sich stellen; du wirst in ihrem Angesicht auch mir mein Urtheil fällen. D! laß mich jede Sünde scheun, und hier mit Ernst beflissen seyn, vor dir einst zu bestehen.

wohl, ist er gleich nicht, so wie er soll, ganz heilig, ganz vollkommen.

2. Du siehst von deinem hohen Thron herab auf deine Kinder; bestimmest jedem seinen Lohn, dem Frommen und dem Sünder. Nicht siehst du die Personen an; auf das allein, was wir ge than, siehst du, gerechter Richter.

5. Doch dem, der dich, o Gott, nicht scheut, dem frevelnden Verbrecher, der dein Gesetz und Recht ent­weiht, bist du ein strenger Rächer. Verachtung, Elend Schmerz und Hohn, Gewiss sensmartern sind sein Lohn oft schon in diesem Leben.

6. Bleibt hier viel Böses ungestraft, viel Gutes unbe lohnet: so kommt ein Tag der Rechenschaft, der feines Sünders schonet. Da zeigest du im hellsten Licht, wie recht und billig dein Gericht; dann triumphirt der Fromme.

7. Gerechter Gott! laß mich, wie du, das Gute eifrig lieben; verleihe mir die Kraft dazu, es willig auszuüben! Regt sich die Sünde noch in mir, so stärke mich die Furcht vor dir, daß ich sie überwinde!

3. Das Vorgefühl der Se, ligkeit gibst du schon hier den Frommen; du schüßest sie vor manchem Leid, in das die Sünder kommen. So zeigest du vor aller Welt,

Treue und Wahrhaftigkeit Gottes.

Mel. Wer nur den lieben Gott

daß dir der Eifer wohlges 30 Noch nie hast du dein

fällt, den man widmet.

gebrochen,

4. Du liebst, was recht ist, Herr! und gut, du bist ein Freund der Frommen. Wer deinen Willen gerne thut, wird von dir aufgenommen. Sein Zugendfleiß gefällt dir

nie deinen Bund, o Gott! verleßt. Du hältst getreu, was du versprochen, voll­führst, was du dir vorgesetzt. Wenn Erd' und Himmel auch vergeht, wird ewig noch dein Wort bestehn.

2. Du