Von Gott, dessen Wesen
10
12. Der kleinste Halm ist deiner Weisheit Spiegel. Du Luft und Meer, ihr Auen, Thal und Hügel, ihr send sein Loblied und sein Psalm.
13. Du tränfst das Land, führst uns auf grüne Weis den; und Tag und Nacht und Korn und Wein und Freuden empfangen wir aus deiner Hand.
14. Kein Sperling fällt, Herr, ohne deinen Willen; follt ich mein Herz nicht mit dem Troste stillen, daß deine Hand mein Leben hält?
15. Ist Gott mein Schuß, will Gott mein Retter wer den, so frag ich nichts nach Himmel und nach Erden, und biete selbst der Hölle Truß.
Ewigkeit und Unveränderlichkeit Gottes.
mich ihn zum Leitstern wäh len!
3. Herr! du bist kein Mens schenkind, daß dich etwas reuen sollte; immer bleibst du gleichgesinnt. Was dein Rathschluß vormals wollte, willst du noch. Ohilf uns Allen thun nach deinem Wohle gefallen!
Feind; wehe denen, die sie 4. Sünden bleibst du ewig lieben. Ewig bleibst du derer Freund, die, was recht und gut ist, üben. Laß uns darin ähnlich werden. schon auf Erden deinem Bilde
5. Deine Worte trügen nicht. Du bist ewig der Ges treue, der da hält, was er verspricht. daß dieß mich stets erfreue! Laß nur deinen Geist mich treiben, dir, Herr, auch getreu zu bleis ben
6. Stets ist wohlthun deine Lust: ewig währet deis ne liebe. Wohl mir, wenn ich auch mit Lust mich in deis nem Wille übe! Dann, o Herr, wirds meiner Seele nie an wahrem Wohlfeyn fehlen.
18 Gott
Mel. Liebster Jefu, wir sind ott, du bist von Ewigkeit, und dein herrlich großes Wesen ändert sich zu feiner Zeit. Du bleibst stets, was du gewe, sen. Laß dies meinen Geist beleben, ehrfurchtsvoll dich zu erheben!
2. Ewig und unwandelbar ist, o Gott, dein hohes We sen; was dir einmal Wahrheit war, wird es ewig bleis ben müssen. Niemals kann bein Ausspruch fehlen. Laß Freude,
apid
7. Erd' und Himmel wird vergehn; alle Welt wird mich verlassen. Nur durch dich kann ich bestehn. Deine Hand wird mich umfassen, wann ich nun von hinnen scheide. Ewig bist du meine
8. Lag


