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Nach einer Feuersbrun st.
( Mel. Wenn wir in höchsten zc.)
Gott, dessen Macht des Feuers Kraft
Zum Segen und Verderben schafft! Mit welcher schrecklichen Gewalt Verwüstet es, wie leicht, wie bald!
Ach, manche Häuser hat's verzehrt, Und mancher Armen Glück zerstört! Auch dieß hat deine Hand gethan; Wir weinen, Herr, und bethen an!
Wir weinen; doch verehren wir Auch deine Huld; sie half auch hier, Und hielt der Flammen schnellen Lauf, Der Uebrigen zu schonen, auf.
Mit unsern Brüdern seufzen wir In ihrem Jammer, Gott, zu dir; Laß sie nicht hülflos, tröste die, Die du gebeugt haft; segne sie!
O gib, daß, wer verschont ward, nicht
Vergesse seiner schönsten Pflicht,
Der Pflicht: Betrübte zu erfreun,
Barmherzig, Gott, wie du zu seyn!
Was du uns nimmst, das kannst du, Gott,
Auch wieder geben; jede Noth
In Heil verwandeln; weis' und gut
Ist Alles, was dein Wille thut.


