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Lüneburgisches Kirchen-Gesang-Buch nebst einem Gebet-Buche : [nebst] Episteln und Evangelia auf alle Sonn- und Festtage ...
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Lobgesänge und zwarmárs

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groß werde, Beistand selbst und hülf uns leist. Gieb uns fräfte und begier, Dich zu preisen für und für.

Mel. Nun sich der tag geendet. 6. ie selig bin ich, wenn Wie mein geist Hinauf zu Gott sich hebt, Und da er seinen schöpfer preist, Der engel leben lebt!

2. Wer gleicht ihm, wer ist so geschmückt mit herrlichkeit und licht? Er ist der schönste! wen ent­zückt Des schönsten anblick nicht? 3. Ein voller strom von freude quillt Aus seiner wissenschaft: Denn er ist selig und erfüllt Mit freuden, was er schafft.

4. Er ging aus seiner ewigkeit Heraus, um nicht allein, Nicht blos für sich, wie vor der zeit, Der selige zu sein.

3. Denn er hat große dinge an mir gethan, Der da mächtig ist, und deß name heilig ist.

4. Und seine barmherzigkeit währet immer für und für Bei denen, die ihn fürchten.

5. Er übet gewalt mit seinem arm, Und zerstreuet, die hoffärtig sind in ihres herzens sinn.

6. Er stößet die gewaltigen vom stuhle, Und erhebet die niedrigen.

7. Die hungrigen füllet er mit gütern, Und lässet die reichen leer.

8. Er gedenket der barmherzig­keit, Und hilft seinem diener Israel auf.

9. Wie er geredet hat unsern vätern, Abraham und seinem saa­men ewiglich.

* 10. Lob und preis sei Gott dem vater und dem sohn, Und dem heiligen geiste.

11. Wie er war im anfange jeßt und immerdar, Und von ewig­feit zu ewigkeit, amen.

5. Er sprach ein wort, und schnell umringt Den seligen ein heer, Das selig ist und ihm lob­singt, Das niemand zählt, als er.

6. So will es der, der mich

Mel. Herr unser Gott, beherrsch. 8. Mein herz und ſeel den

erschuf, Auch ich soll selig sein. Herren hoch erhebet, Wohl seele dir! denn dein beruf Den großen Gott, der ewig herrscht Ist, seiner dich zu freun. und lebet. Mein geist in mir sich meines heilands freut; Und seinen ruhm vermehrt er allezeit.

7. Schon siehst du durch der dämmrung licht, Den kein mensch sehen kann: Dort schaust du ihn von angesicht Zum angesichte an.

2. Denn er hat mich elenden angesehen, Und mein gebet erhö­ret und mein fleben. Es hat der Herr mich armen nicht veracht't,

Für die mannigfaltigen Er hat mit gnad und rettung

mich bedacht.

Wohlthaten Gottes. Lobgesang der Maria. 7. Mein eine seele erhebt den Herrn, Und mein geift freuet sich Gottes, meines hei landes.

3. Gott, dessen macht nicht kann ergründet werden, und dessen nam' im himmel und auf erden Hochheilig ist, hat große ding' gethan An mir, die ich nicht alle zählen kann.

2. Denn er hat seine elende 4. In feiner noth hat er mich magd angesehen. Siehe, von nun je verlassen: Barmherzigkeit ist an werden mich selig preisen alle bei ihm ohne maaßen, Und wäh­findeskind. ret von geschlechte zu geschlecht,