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Lüneburgisches Kirchen-Gesang-Buch nebst einem Gebet-Buche : [nebst] Episteln und Evangelia auf alle Sonn- und Festtage ...
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I.

1. Lob-, auch Sonntags und an and the Wochengesänge. I. Lobgesänge

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96 UUR 110

und zwar

Aufmunterungslieder zum Lobe Gottes.

1.2

Mel. Helft Gottes güte preisen. obt Gott mit vollem schalle, Preist seine ma­jestät, Ihr kreaturen alle! So weit die sonne geht: Ihr seid sein eigenthum, So weit der himmel reichet. Was luft und meer durchstreichet, Er­hebe seinen ruhm.

6. Lobt Gott als den berather Und besten herzensfreund, Der auch, als treuer vater, Jm kreuz es redlich meint, Das er euch 2. Shr reinen himmelsgeister! auferlegt: Laßt uns in solchen Erwecket euren fleiß: Gebt eurem Herrn und meister Dank, ehre, lob und preis. Stimmt dreimal: heilig! an, Jhr schnellen seraphi­nen! Lobt ihn, ihr cherubinen! Lob' ihn, was loben kann.

proben Ihn dennoch findlich loben, Weil er aus liebe schlägt.

7. Er ist getreu den seinen, Beschämt der feinde spott. Wenn seine kinder weinen, So bleibt er doch ihr Gott. Wenn der verfol­ger schlägt, Wenn satan tobt und wüthet; So wird sein volk behü­tet, Durch den, der alles trägt.

3. Was odem hat und lebet, Was sich bewegt und regt, Was in den lüften schwebet Und was die erde trägt, Sei überall be­müht Den höchsten Gott zu loben, Der gnabenvoll von oben Auf sein geschöpfe sieht.

4. Der Herr ist groß und mäch­tig, Voll heiligkeit und ruhm. Es stehet alles prächtig In seinem heiligthum. Er läßt es löblich gehn, Und führt das reich gewal­tig, Er läßt uns mannigfaltig In seiner aufsicht stehn.

5. Drum lobt, erlöste seelen! Drum lobt den Herrn der welt.

Helft dessen ruhm erzählen, Der euch erschuf, erhält, In Christo Jesu liebt, Durch den ihr seid er­kaufet, Auf seinen tod getaufet, Der euch den himmel giebt.

8. Lob, ehre, macht und stärke Sei dir, o Gott! bereit, Denn deine weg' und werke Sind voll von herrlichkeit. Dein Zion lo­bet dich, Merk auf sein schwaches lallen, Und laß dirs wohlgefallen: Erhör uns gnädiglich!

9. Dort soll es besser klingen, Dort hört die schwachheit auf: Dort hält erst unser singen Und loben steten lauf. Dort, we vor deinem thron Dich zungen, stim­men, weisen Der auserwählten

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