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Evangelisches Gesangbuch und Gebete für den öffentlichen Gottesdienst sowohl, als für die häusliche Andacht
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oder Weihnachts- Lieder.

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den. Lernt den Menschen-| keine Noth und kein Tod soll freund erkennen; gnadenreich will er euch seine Brüder nen­

von dir mich scheiden.

13. Du kommst einst zum Weltgerichte! Dann werd' ich, Richter, dich schaun von Un­gesichte. Wenn da bang die Sünder beben, so werd' ich deiner mich freun und ewig leben.

nen.

7. Dankt ihm, der das innre Sehnen sehen kann! Betet an, opfert Freudenthránen! Liebt ihn, der von Liebe brennet, traut dem Herrn, der euch gern seine Brüder nennet!

8. Wenn euch eure Sünden frånken, eilt herzu, suchet

Ruh'! er will fie euch schen

ken. Schaut auf ihn mit Glaubens Blicken! zittert nicht! denn er spricht: ich will euch erquicken.

9. Ihr Erdulder schwerer Tage! euren Schmerz fühlt sein Herz; kein Erlöster zage! Bringet ihm an seinem Feste Preis und Ehr'! Wisset, er wählt für euch das Beste.

10. Er verläßt euch nicht, ihr Schwachen; mehr, als ihr, litt er hier, euch beglückt zu machen. Diese kurze Zeit der Leiden und der Müh', was ist fie gegen ew'ge Freuden?

11. Jesu, du nahmst meine Bürde gern auf dich, daß auch ich frey und selig würde. Wer kann deine Lieb' ergründen? Ewig soll freudenvoll sie mein Herz empfinden.

12. Dir, mein göttlicher Be­freyer, folg' ich nach, obwohl schwach, doch um so viel treuer. Keine Kreatur, kein Leiden,

J. S. Diterich. Mel. Lobt Gott, ihr Christen ic.

32.obt Gott, ihr Chri­

& sten, freuet euch! von seiner Himmel Thron be­ruft er uns zu seinem Reich, und sendet seinen Sohn.

2. Der Sohn kommt nach des Vaters Rath, mit Heil uns zu erfreun, und auf des ew'gen Lebens Pfad der Welt ein Licht zu seyn.

3. Bey seinem Eintritt in die Welt umgibt ihn keine Pracht, die glänzend in die Eugen fällt, und groß vor Menschen macht.

4. Er wird dem ärmsten Knechte gleich, begehrt kein Erdenglück, verlangt allhier Fein Königreich von einem Augenblick.

5. Er kommt, durch seiner Wahrheit Macht zu Gott uns hinzuziehn; vor ſeinem Lichte muß die Nacht des. Aberglaubens fliehn.

6. Er lehret uns die Sünde scheun, er gibt auch Kraft da­zu, und schafft uns, wenn

wit