20 2. Von der Geburt Jefu Chrifti,
macht uns Erb'n in seinem| erniedrigt auch für mich! Wie Saal. Kyrieleis!
arm bist du erschienen, um mir zum Heil zu dienen!
6. Er ist auf Erden kommen arm, daß er unser sich erbarm' und in dem Himmel mache reich, und seinen lieben Engeln gleich. Kyrieleis!
7. Das hat er alles uns gethan, sein' groß' Lieb' zu zeigen an; deß freu' sich alle Christenheit, und dank' ihm deß in Ewigkeit. Kyrieleis!
4. O lehre mich den großen Werth von deiner Huld recht fassen! Was reizte dich, auf dieser Erd', dich so herab zu lassen? Hier warteten dein nichts als Noth, Verachtung, Kummer, Schmerz und Tod; und doch kamst du auf Erden, ein Menschensohn zu werden.
J. S. Diterich. Mel. Ermuntre dich, mein 2c.
27.6° ott, deine Gnade
fey gepreist! sie schuf uns Heil und Leben. Ermuntre dich, mein tråger Geist, ihr Wohlthun zu erheben. Denk an die Nacht, da auf der Welt des Höchsten Sohn sich dargestellt, um sein so theures Leben für Sünder hinzugeben.
2.O große That! erwünschte Nacht! von Engeln selbst befungen! Du hast den Mittler uns gebracht, der uns das Heil errungen. In dir erschien der starke Held, der alles schuf und alles hält, der Freund der Menschenkinder, des Todes Ueberwinder.
3. Der du zu uns, gesandt vom Herrn, aus deinem Himmel kamest, und unser Fleisch und Blut so gern in Demuth an dich nahmest, Sohn Gottes! v wie hast du dich so tief
5. Viel stårter, Herr, als Schmerz und Tod war deis ne Menschenliebe. Du sahest unsre Sündennoth mit mitleidsvollem Triebe. Du stelltest, unser Heil zu seyn, nach deines Vaters Rath dich ein, warst Mensch und famst, mit Freuden, für uns den Tod zu leiden.
6. Dein, Sohn des Höchsten, freu' ich mich; du bist auch mein Erretter. Auch mir zum Troste sandte dich der Herr, der Gott der Götter. Was mir ein wahres Wohl verschafft, Erleuchtung, Friede, Beßrungskraft, und Freuden, die stets währen, willst du auch mir gewähren.
7. Was soll ich dir, mein größter Freund, für deine Treue geben? Du bist's, der mich mit Gott vereint, du bringst mir Heil und Leben. Herr, was ich hab' und was ich bin, das geb' ich dir zum Dienste hin; ich will dich ohn'
Auf


