Anhang.
Wegen? Du, du, o Herr Gott Zebaoth! Du trägst mit meiner Sündenschuld unsäglich gnädige Geduld.
7. Auch hab ich es mein Lebetage schon so manch liebesmal geſpürt, daß du mich unter vieler Plage zwar wunderbar, doch wohl geführt; denn in der größe sten Gefahr ward ich dein Trostlicht stets gewahr.
8. Wie sollt ich nun nicht voller Freuden in deinem fieten Lobe stehn? Wie sollt ich auch im tiefsten Leiden nicht triumphirend einher gehn? Und fiele auch der Himmel ein, so will ich doch nicht traurig sein!
9. Ich will von deiner Güte fingen, solange sich die Zunge regt; ich will dir Freudenopfer bringen, solange sich mein Herz bewegt; ja, wenn der Mund wird fraftlos sein, so stimm ich doch mit Seufzen ein.
10. Ach, nimm das arme Lob auf Erden, mein Gott, in allen Gnaden hin; im Himmel soll es besser werden, wenn ich bei deinen Engeln bin; da sing ich bir im höhern Chor viel tausend Halleluja vor!
Mel. Freu dich sehr, o meine S. 719 Warum willst du draußen stehen, du Gesegneter des
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Herrn? Laß dir, bei mir einzugehen, wohlgefallen, du mein Stern, du, mein Jesu, meine Freud, Helfer in der rechten Zeit! Hilf, o Heiland, meinem Herzen von den Wunden, die mich schmerzen.
2. Meine Wunden sind der Jammer, welchen oftmals Tag und Nacht des mir mit seinem Schrecken Gesetzes starker Hammer Donnerstimm, die mir Gotmacht. O der schweren tes Zorn und Grimm also tief ins Herze schläget, daß sich all mein Blut beweget.
gute
3. Will ich dann mein Elend lindern und erleichtern meine Bein bei der Welt und ihren Kindern, fall ich tiefer noch hinein, da ist Trost, der mich betrübt, Freude, die mein Unglück liebt, Helfer, die mir Herzleid machen, Freunde, die Die mein lachen. 4. In der Welt ist Alles nichtig, nichts ist, das nicht kraftlos wär. Hab ich Hoheit, die ist flüchtig; hab ich Reichthum, was ists mehr, als ein Stäublein armer Erd? Hab ich Luft, was ist sie werth? Was ists, das mich heut erfreue, das mich morgen nicht gerene?
5. Aller Troft und alle Freu


