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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Anhang
Entstehung
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und Eigenschaften.

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verlieret fich, und lallt nur 4. Nähm' ich auch, schnell schwache Lieder, bewundert zu fliehn, die Fittige vom dich und deine Kraft, die Morgen; selbft an dem fern­aus dem Tode Leben schafft. ften Meer blieb' ich dir nicht verborgen. Auch da um­schlöffe mich doch deine All­machtshand, denn du bist überall und dein ist jedes Land.

5. Spräch' ich zur Fin­sterniß: Sei um mich, mich zu decken! so sucht' ich doch um­sonst vor dir mich zu ver­flecken; denn auch die Fin­fterniß ist vor dir belles Licht; die Nacht glänzt wie der Tag vor deinem Angesicht.

6. Du warst schon über mir, in meiner Mutter Leibe; du bildetest mein Herz, Gott, deß ich bin und bleibe! Ich danke dir! daß du mich wunderbar gemacht, und meiner, eb' ich war, schon väterlich gedacht.

7. O, schenke mir die Zuversicht, die deiner Macht vertrauet; der Macht, die Hülf' und Troft verspricht, wenn man auf dich nur bauet, auf dich und deines Armes Kraft, die Alles kann und Alles schafft.

Allwissenheit Gottes.

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Mel. O Gott, du frommer Gott err, du erforscheft mich, dir bin ich unverborgen; du kennst mein ganzes Thun und alle meine Sorgen. Was meine Seele benft, war dir bereits be­kannt, eh' der Gedanke noch in meiner Seel' entstand.

2. Nie spricht mein Mand ein Wort, das du, o Herr, nicht wisseft. Du schaffeft, was ich thu'; du ordneft, du beschließeft, was mir begeg­nen soll. Erstaunt seh' ich auf dich: wie groß ist dein Verstand! wie wunderbar für mich!

3. Wohin, wohin soll ich vor deinem Geifte fliehen? Wo könnt' ich femals wohl mich deinem Aug' entziehen? Führ' ich gen Himmel auf, so bist du, Höchfter, da; führ' ich zur Tief' hinab, auch hier bist du mir nah.

7. Du kannteft mein Ge­bein, eh' ich ans Licht gekom­men, da ich im Dunklen erst die Bildung angenommen. Dein Auge sah mich schon, eh ich bereitet war, und mei­ner Tage Lauf war dir schon offenbar.

8. Was für Erkenntniffe, für köftliche Gedanken! Un­zählbar sind sie mir, denn fie sind ohne Schranken. Mit Ehrfurcht will ich stets auf dich, mein Schöpfer! fehn, bir folgen, und dein Lob, so gut ich kann, erhöbn.

9. Er­