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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Anhang
Entstehung
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und Eigenschaften.

gefichte, nur Schimmer sei­ner Macht.

4. Wie sollen wir dich nennen, dich Vater der Na­tur? Was wissen wir? Wir kennen der Wesen Hülle nur. Der Weisen Scharf­finn fleigt nie zur Natur der Geifter. Hier staunt der klügste Meister, er glaubet nur und schweigt.

5. Von dir strömt alles Leben, du bist der reinste Geift; du baft die Kraft gegeben dem Engel, der dich preift. In deinem Heilig­thum ertönen Lobgefänge in seiner Brüder Menge, zu deines Namens Ruhm.

6. Stimm' in der Engel Chöre, o meine Seele, auch; sei voll von Gottes Ehre, du, seines Odems Hauch! Wie groß ist dein Beruf! Auf, widme deine Kräfte dem würdigsten Geschäfte, wozu dich Gott erschuf.

7. Im Geifte bet' ihn, Seele, bet' ihn in Wahrheit an! Liebst du des Herrn Be­feble, wie felig bist du dann! Er hat Unsterblichkeit und Seligkeit und Leben: das Alles wird er geben dem, der sich ganz ihm weiht.

begreifen können. O flöße meinem Geift die tieffte Demuth ein, und laß mich fiets vor dir voll Ehrerbie­tung seyn!

2.

Du bist das böchste But, du weißt von keinem Leide; höchft selig in dir selbst, schmeckt du voll­kommne Freude. Dein ist

die Herrlichkeit; auch ohne Kreatur bist du dir selbst ges nug, du Schöpfer der Natur.

3. Du riefst dem, das nicht war, um Luft und Selig­keiten auf's Mannigfaltigfte rings um dich auszubreiten. Du bist die Liebe selbst; Ver­stand und Rath find dein: und du gebraucht sie gern, zu fegnen, zu erfreu'n.

4. Du spricht, und es geschieht. Auf dein allmäch­tig: Werde! entstand dein großes Werk, der Himmel und die Erde. Mit deinem fräft'gen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt, was uns unmöglich fällt.

5. Du bist der Herren Herr, der Erde Majestäten sind, Höchfter, vor dir Staub; auch Geifter kannst du tödten. Wen du ernie­drigeft, Gott, wer kann den erbobn? wen du erhöhen

Mel. Siun dankel Alle Gott

14 Anbetungswürd'ger willst, deß Hoheit muß be­

ftehn.

Gott, mit Ehr­furcht stets zu nennen! du bift unendlich mehr, als wir

6. Du bist es, der allein Unsterblichkeit befizet, der 21 4