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Mit stiller Ahnung blick' ich auf die Woge, Die langsam schon dem Ufer näher treibt. Der Sturm verhallt. Die Elemente schweigen. Der Schaum zerrinnt. Die klare Sonne bleibt.
Triumph! sie blickt durch die zerriss'ne Wolke Und strahlt umher in milder Seligkeit, Und feiert im verklärten Meeresspiegel Den Tag des Siegs und ihre Herrlichkeit!
C
hat sic
Heil dir, Glück zu! die Nacht ist hingeschwunden,
Der Sturm der Zwietracht, schöne Christenwelt! Du blickest heiter in die lichte Ferne; Ein guter Geist hat deinen Tag erhellt. Der alte Dom erscheint im jungen Glanze, So schön, wie ihn Johannes kaum getraumt:*) Denn was der breite Strom der Zeit versandet, Das wird mit rascher Kraft hinweggeraumt. Er öffnet sich. Die Herzen sind versöhnet. Mit Palmen zieht die Schaar der Christen ein. Ein Engelchor bekränzet ihre Priester
Und Gott ist da im süßen Freudenschein. Jull
O fanftes.
Offenb. Joh. 21.


