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Aber was seit achtzehnhundert Jahren, i Lieben Brüder, noch im Dunkeln liegt, ta Darob laßt uns jetzt nicht mehr entzweien, Oder traun, die alte Thorheit fiegt! Ehrt die Schrift, und leset sie mit Freuden; Aber, wo sie unbegreiflich spricht,
Da, ihr Brüder, reichet euch die Hände, Und bekennet: wir verstehen's nicht! Laßt uns nicht an leeren Formeln hängen; Unser Herz, doch auch der Geist sey rein; Ach, der Friede wäre bald geschlossen, Christen, laßt uns nur wahrhaftig seyn; Nichts bestimmen, was wir nicht umfassen; Nichts behaupten, was wir nicht versteh'n! Alles Große ist durch Einfalt herrlich; Jeder Glaube wird durch Tugend schön.
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Eintracht wollte Jesus Christus stiften,
ni
Gottesliebe ist Religion;
Aber eure blinden Zionswächter
Sprechen Gott und ihren Tempeln Hohn! * Blut und Leben gaben die Apostel
Freudig für die große Sache hin;
Doch was fragt der Miethling nach der Herde, Bleibt ihm nur der baare Goldgewinn!


