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Dienstt a g.
( Frühling.)
Abe n d.
Auf, mein Geist, es naht die Geiſterstunde,
Die der blinde Aberglaube schuf Immer, immer schlägt die Geisterstunde, Und der Weise höret ihren Ruf!
Wahrheit geht nicht mit der Sonne unter, Die Vernunft umhüllet keine Nacht, Und der Geist erkennt in Finsternissen, Was ihn schön vor Gottes Augen macht. Vater, diese letzte Abendstunde
Sey der Andacht und dem Geist geweiht, Eh' der Leib zu seiner Ruhe sinket, Im Gefühle seiner Sterblichkeit! Bald wird meine Lebenssonne sinken, Und die Ruhe mahnet an das Grab.
Wohl mir dann, wenn ich mit leichtem Herzen
Niedersinke an dem Wanderstab';
Wenn ich treu mein Tagewerk vollendet, Wenn ich froh zu meinen Vätern geh', Und in meiner letzten Abendröthe Deinen Himmel vor mir offen seh'; Deine Sonnen mir entgegen glänzen, Wenn der Tod aus tausend Wogen spricht;


