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Sonntag.
( Frühlin g.)
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A ben d.
Lobe deinen Schöpfer, meine Seele,
Und vergiß nicht, was er dir gethan! Vater, deine Erde ist umhüllet, Doch der Himmel ist mir aufgethan! Wer kann durch die tiefe Ferne schauen, Wo die letzte deiner Welten steigt?
Wo die Schöpfung und der Naum sich endet, Wo das Leben und die Freude schweigt? Ach! unendlich liegt das Reich der Wesen, Deine Schöpfung, vor mir aufgethan; Und du bist ein großer Gott der Liebe, Mehr, als ich's begreifen, ahnen kann. Ruhe sinkt von deinen Wolken nieder, Feiernd steht der Tempel der Natur, Und der Himmel brennt mit allen Sternen, Alles trägt der großen Liebe Spur. Dank dir, Vater, der zum Erdenleben Uns ein mildes Licht vom Himmel gab Einen Schimmer, der zur Ruhe leitet, Sanft und freundlich, bis an's stille Grab;
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