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Allgemeines Gesangbuch auf Königlichen allergnädigsten Befehl dem öffentlichen und häuslichen Gebrauche in den Gemeinen der Herzogthümer Schleswig und Holstein gewidmet und mit Kgl. allerhöchsten Privilegio herausgegeben
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Morgenlieder.

treu' Auch an allen meinen fein-| mich auch in dieser nacht Vor den! Herr, dein väterlich erbar- frankheit und vor schaden, Vor men Gebe brød und trost den

tod und grab bewacht. Wie oft verging ich mich An dir in mei­nem leben! Du wollest mir's vergeben; Ach! darum bitt' ich dich!

3. Du wollest vor gefahren Mich gnädig diesen tag, Vor satans list bewahren, Vor sün­den und vor schmach, Vor einer jeden noth Des leibes und der seele, Weil ich sie dir befehle, Vor einem schnellen tod'.

armen!

8. Gott, nimm deiner firche wahr; Denk' an alle deine fin­der! Hilf in trübfal und gefahr, Und bekehre jeden fünder; Denn du schwörst ja, wenn sie wollen, Daß sie nicht verderben sollen.

9. Sorge, Vater, sorge doch Für die wittwen, für die waisen, Für die franken; laß sie noch Hier auch deine gute preifen! Rett' uns alle, wenn wir ster­ben! Auch nicht Einen laß vers

derben!

10. Jede sorge, die mich fränkt, Will ich, Vater, dir befehlen: Denn dein Herz, das mein ge­denkt, Wird für mich das beste wählen. Du bist's, dessen ich mich tröste; Was du willst, ist auch das beste.

11. Heilig sey mein leben, Gott! Lehre mich auch selig sterben! Rufet mich zu dir der tod, Laß mich deinen himmel erben. Dankvoll will ich deinen namen Ewig preisen; amen! amen! binie

In eigner Melodie. Toot 8. A us meines Herzens grunde Sag' ich dir lob und dank; In dieser mor­genstunde Erhebt dich mein ge­fang. O Gott, vor deinem thron Erſchein' ich, dich zu ehren; Dir will ich angehören, Durch Je­sum, deinen Sohn.

d

2. Du haft aus lauter gnaden

4. Ich will mein ganzes le­ben, Will ehre, haus und gut In deine Hände geben, In deine vaterhut; Dir alle, die du liebst, Die obern, die verwandten, Mit freunden und bekannten; Dir alles, was du giebst.dndne

5. Dein guter engel bleibe Bei mir und schüße mich! Denn dein bin ich, und gläube An dei­nen Sohn und dich. Damit der satan nie Mir schade, noch die fünde Mich täusch' und über­wind: So hilf, und zähme sie!

6. Gott will ich lassen ra­then. Er segne stadt und land; Er sene meine thaten, Beruf, geschät und stand! Er trägt die ganze velt. Mein leib, mein geist, mein leben Sey Gott, dem Herrn, ergeben; Er mach's, wie's im gefällt. tion med

Mel. Warum betrübst du dich.

9 Chm, der das licht ent­

stehen hieß, Und mich gefund ewachen ließ, Sey preis und frokr dank! Des neuen

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