unsers HErrn und Heilandes JEfu Chrifti. 105 du? sie meinet, es sey der gärtner, I tage nach Oftern, vergl. mit und spricht zu ihm: Herr, hast du ihn weggetragen, so sage mir, wo haft dn ihn hingelegt? so will ich ihn hohlen. Spricht JEsus zu ihr: Maria.Da wandte sie sich um, und spricht zu ihm: Rabbuni, das heiss fet, meister. SprichtJEsus zu ihr: Rühre mich nicht an: denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem vater. Geh aber hin zu meinen brüdern, und sage ihnen: ich fahre auf zu meinem vater und zu eurem vater, zu meinem GOtt und zu eu rem GOtt. Maria Magdalena kömmt und verkündigt den jüngern, die mit ihm gewesen waren, die da leide trugen und weineten: Ich habe den HErrn gesehen, und folches hat er zu mir gesagt. Und dieselbigen, da sie höreten, daß er lebete und wäre ihr erschienen, glaubeten sie nicht.
Gleich nach dieser ersten erscheinung des HErrn JEfu geschahe die zweyte den übrigen weibern, als sie auf dem wege waren, um die verkündigung der engel den jüngern anzuzeigen. Zu welcher seit auch die hûter des grabes den hohenpriestern von demienigen, was geschehen war, nachricht brin: gen; aber von selbigen durch beste chung zur verfälschung der wahrheit verleitet werden.
denen er acht tage darauf, im Beyseyn des Thomas zum andern mable erscheinet.
Siehe den andern Theil des Evangelii am ersten Sonntage nach Ostern.
Darnach offenbarete sich JEsus abermahls den jüngern an dem meer bey Tiberias. Er offenbarete sich aber also: Es waren bey ein. ander Simon Petrus und Tho mas, der da heisfet#willing, und Nathanael son Cana in Galilda, und die söhne Zebedai und andere tween seiner jünger. Spricht Sis mon Petrus zu ihnen: Ich will hin fischen gehen. Sie sprachen zu ihm: So wollen wir mit dir gehen. Sie giengen hinaus, und traten in das schiff alsobald, und in derselbigen nacht fiengen sie nichts. Da es aber test morgen war, stund JEsus am ufer, aber die jünger wußtens nicht, daß es JEfus war. Spricht JEsus zu ihnen: Kinder, habt ihr nichts zu essen? Sie antworteten ihm: Nein. Er aber sprach zu ihnen: Werfet das nes jur rechten des schiffs, so werdet ihr finden. Da wurfen sie, und konntens nicht mehr siehen vor der menge der fische. Da spricht der jünger, wels chen JEfus læb hatte, zu Petro: Gs ist der HErr. Da Simon Pe trus hörete, daß es der HErr war, gurtete er das Hemd unsich,( denn er war nacket) und warf sich ins meer. Die andern jünger aber kas men auf dem schiffe,( denn sie was ren nicht fern vom lande, sondern ben zwen hundert ellen) und zogen das net mit den fischen. Als sie nun austraten auf das land, sahen fie Fohlen gelegt, und fische darauf, und brot.Opricht JEfus zu ihnen: Bringet her von den fischen, die ihn iest gefangen habt. Simon Pe trus stieg hinein und zog das nch 3 aufs
Siehe die Vorlesung am er. sten Ofter- Tage.
JEfus offenbarete sich hierauf noch an dem tage feiner auferste: bung den zween iungern die nach Emmaus giengen.
Tadem Evangelio bes 2ten Ofter- Tages; wo sugleich die nach I Cor. 15, v. 5. dem Petro besonders geschel, ene Erscheinung erwebnet wird. Und am abend desfelbigen tages seinen versammleten tängern,
Siehe den ersten Theil des Evangelii am ersten Sonn


