für die mannigfaltigen Wohlthaten GOttes.
Jezund und nach der zeit, Des HErren nam'n erhöhen In lieb und einigkeit. Als ich den HErren bat, Antwortet er in gnaden, Und wandte furcht und schaden; Er schickte hülf und raht.
3. Die auf den HErren schauen und seine wunder- hand, Derselben ihr vertrauen Wird nimmer mehr zu schand. Wenn der elende schreit, Will ihm GOtt sein be: gehren Ganz williglich gewähren; Er hilft zur rechten zeit.
4. GOtt hat befehl gegeben, Daß seiner engel macht, In diesem ganzen leben, Sich lagre tag und nacht Um solche leut allhier, Die im gesen sich üben, Ihn fürchten und ihn lieben Aufrichtig für und für.
5. Kommt her, kommt, seht und schmecket, Wie GOtt so freundlich sey. In noht der nicht lang stecket, Der glaubt und hofft daben Auf diesen starken schuß. Wol dem, der darauf bauet, und seinem worte trauet, Der hat es grossen nuz.
6. Ihr seine heilge! höret Des allerhöchsten raht: Wo ihr ihn also ehret, Wie er befohlen hat; So habt ihr keine noht: Weil der nie mangel leidet, Der sünd und schande meidet, Und allzeit fürchtet GOtt.
7. Die reiche darben müssen, Der gei; auch immer klagt, Darzu ein bos gewissen Inwendig frißt und nagt. Wer GOttes willen thut, Wird alle hülf empfinden, und keinen mangel finden An irgend einem gut.
*
9. Für falschheit dich stets hüte, Bewahre mund und zung. Be schmig nicht dein gemühte Mit trug und lästerung. Von niemand übels sag. Was bds ist, mußt du haffen, Was gut, zu thun nicht las sen. Such fried, und jag ihm nach.
10.Des HErren augen sehen Auf die gerechten sehr. Sein ohr erhört ihr flehen, Daß er sie hülf gewähr. Sein antlig steht dahin, Daß des rer name werde Vertilget von der erde, Die gottlos sind vom sinn.
II. Wenn der gerechte schreiet; So hört es GOtt alsbald, und rettung ihm verleihet In noht, so mannigfalt. Er ist denselben nah, Die sonsten ganz verzagen, Von herzen sind zerschlagen: Bald ist sein' hülfe da.
12. Viel muß der fromme leis den, Das ist des HErren will'; Doch wirds verkehrt in freuden: Drum halte dich nur still, Und traue GOtt allein, Der kann auch die gebeine Bewahren groß und kleine; Keins muß zerbrochen seyn.
13. Den wird das unglück füllen, Der den gerechten preßt, Das ist der weg zur höllen; Die sein'gen GOtt nicht läßt. Er nimmt in seine huld, Die halten seine rechte, und sind ihm treue knechte, So sind sie ohne schuld.
* 14. HErr! gib, daß ich dein' ehre Ja all mein lebelang Von herzens- grunde mehre, Dir sage lob und dank. O vater, sohn und geist! Der du aus lauter gnaden Abwendest noht und schaden, Sep immerdar gepreift.
8. Ihr kinder! laßt euch lehren Die furcht des HErren rein.
Mel. Erschienen ist der herrlich zc.
Kommt her, ihr sollt sie hören, 21. meine feel! des HErs
ren preis Vermehre Kommt alle insgemein. Wer gute ftets mit allem fleiß. Durch psal: tag begehrt, Der mag mich darummen und durch lob- gesang Erhebe fragen, Ich will ihm treulich sa: GOtt dein lebelang. Halleluia. gen, Was GOttes wort bewährt; 2. Ich will, so lang ich odem
hab,


