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Hannoversches Kirchen-Gesangbuch, nebst einem Anhange, Gebetbuche und den Episteln : auf Seiner Kgl. Majestät Allergnädigsten Befehl hrsg. ; mit stehenden Schriften
Entstehung
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Lob, Gesänge und zwar

geschicht: Gleich wie er selbst lebt immerhin Nach seines beriens eitlem sinn.

6. Die spotter grünen wie das gras, Die übelthäter gleicher maaff': Bis daß ihr name hie auf erd Ünd ewig dort vertilget werd. 7. Du aber bist, o HErr, mein hort! Der allerhöchst, und blei­best fort. Umkommen müssen

deine feind, und die dir, Gott! juwider senud.

8. Hergegen so empfange ich Stets neue kraft, die stärket mich: Durch deine gnad ist mir bereit Sehr groffer troft und wahre freud.

merdar.

II. Er grünet, wenn er gleich wird alt, und bringet frucht gar mannigfalt: Er rühmt, daß du so gütig bist, Und daß kein unrecht an dir ift.

* 12. GOtt vater, sohn und heilger geist, Von dem uns alle snade fleußt, wir loben dich, wir danken dir Für deine wolthat für und für.

un danket alle GOtt Mit herzen, mund und hånden, Der grosse dinge thut Hier und an allen enden; Der lebend uns erhält Von mut: terleibe an, und thut uns alles guts, Mehr als man zählen kann.

2. Es wolle unser GOtt Ein frölich herz uns geben; Er laffe uns, sein volk, Im friede immer leben Forthin zu unsrer zeit: Daß feine gnad und treu Ben uns

15.

I

und unserm land Allweg' bestän­dig sey.

9.Du machst mir deine recht' bes wußt, Drum seh ich an dir meine

luft: Mit luft seh ich die gnade an,

16.Nun laßt uns GOtt dem

Die du bisher an mir gethan.

und ihn ehren Von wegen seiner 10. Der fromme ist dem palm- gaben, die wir empfangen haben.

baum gleich, An segen und an früchten reich; Er blühet ein und alle jahr, und wächset dabey im­

2. Den leib, die seel, das leben hat er allein gegeben: Diesel­ben zu bewahren Will er an uns nichts sparen.

Die feele muß uns bleiben, Wies 3. Nahrung giebt er dem leibe: wol tödtliche wunden Sind kome men von der sünden.

3. Der grosse starke GOTT Woll uns von allem bösen, Und was uns schaden kann, Gewal.. tiglich erldsen: Er schüß und rette uns, Er helf uns allezeit, So lang er uns auhie Das leben noch verleiht.

4. GOtt vater! dir sey preis Hier und im himmel oben. Gott sohn, HErr JEfu Chrift! Wir wollen dich stets loben. Gott heilger geist! dein ruhm Er fchalle mehr und mehr. O HErr! dreyeinger GOtt! Dir sey lob, preis und ehr.

4. Ein arzt ist uns gegeben, Der selber ist das leben: Christus für uns gestorben, Hat uns das heil erworben.

s. Sein wort, sein' tauf, sein nachtmahl Dient wider allen un­fall; Der heilge geist im glauben Lehrt uns darauf vertrauen.

6. Die fünd ist uns vergeben, Durch ihn geschenkt das leben: Jm himmel solln wir haben, GOtt! wie grosse gaben!

* 7. Wir bitten deine gute, Daß sie uns fort behüte, Die grossen nebst den kleinen; Du kannsis nicht böse meinen.

8. Erhalt uns in der wahrheit; Gib ewigliche frenheit Zu preisen dei­