Um 26. Sonntage nach Trinitatis.
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Epistel, 1.Theff. 4, v. 13: 18.
bin gefangen gewesen, und ihr seyd Wi ir wollen euch aber, lieben Brů- zu mir kommen. Dann werden ihm der, nicht verhalten von denen, die Gerechten antworten, und sagen: die da schlafen, auf daß ihr nicht trau- Herr, wann haben wir dich hungerig rig send, wie die andern, die keine gesehen, und haben dich gespeiset? Hoffnung haben. Denn so wir glau- Oder durstig, und haben dich getrån= ben, daß Jesus gestorben und auferstanden ist, so wird Gott auch die, so entschlafen sind durch Jesum, mit ihm führen. Denn das sagen wir euch, als ein Wort des Herrn, daß wir, die wir leben und überbleiben in der Zukunft des Herrn, werden denen nicht vorkommen, die da schlafen. Denn er selbst, der Herr, wird mit einem Feldgeschrei und Stimme des Erzengels, und mit der Posaunen Gottes hernieder kommen, vom Himmel, und die Todten in Christo werden auferstehen zuerst. Darnach wir, die wir leben und überbleiben, werden zugleich mit denselbigen hingerücket werden in den Wolken, dem Herrn entgegen in der Luft, und werden also bei dem Herrn fenn allezeit. So tröstet euch nun mit diesen Worten untereinander.
ket? Wann haben wir dich einen Gast gesehen und beherberget? Oder nackt und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank oder gefangen gesehen, und sind zu dir kommen? und der König wird antworten, und sagen zu ihnen: Wahrlich ich sage euch: Was ihr gethan habt einem unter diesen meinen geringsten Brůdern, das habt ihr mir gethan. Dann wird er auch sagen zu denen zur Linken: Gehet hin von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das bereitet ist dem Teufel und ſeinen Engeln. Ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeiset. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich nicht getránket. Ich bin ein Gast gewesen und ihr habt mich nicht beherberget. Ich bin nacket gewesen, und ihr habt mich nicht bekleidet.
Ich bin frank und gefangen geweſen, und ihr habt mich nicht besuchet. Da werden sie ihm auch antworten, und
Evang. am 26. Sonnt. n. Trinit.,
Matth. 25, v. 31:46.
aber wir
kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle heilige Engel mit ihm, dann wird er sigen auf dem Stuhl feiner Herrlichkeit. Und werden vor ihm alle Völker versammlet werden. Und er wird sie von einander scheiden, gleich als ein Hirte die Schafe von den Bocken scheidet. Und wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, und die Bocke zur Linken. Da wird dann der König sagen zu denen zu seiner Rechten: Kommt her, ihr Gesegneten
meines Vaters, ererbet das Reich, das Wir um euch, lieben Brüder, wie
Epistel, 2. Theff. 1, v. 3:10. sollen danken allezeit
der
euch bereitet ist von Unbeginn Welt. Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeiset. Ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränket. Ich bin ein Gast gewe: sen, und ihr habt mich beherbergt. Ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich bekleidet. Ich bin frank gewes sen, und ihr habt mich besuchet. Ich
gesehen hungrig, oder durstig, oder einen Gast, oder nacket, oder krank, oder gefangen, und haben dir nicht gedienet? Dann wird er ibnen antworten, und sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr nicht gethan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht gethan. Und sie werden in die ewige Pein gehen, aber die Gerechten in das ewige Leben.
es billig ist, denn euer Glaube wachset sehr, und die Liebe eines Jeglichen unter euch allen nimmt zu gegen einander; also, daß wir uns eurer rühmen unter den Gemeinden Gottes), von eurer Geduld und Glauben, in allen euren Verfolgungen und Trübsalen, die ihr duldet; welches an


