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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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daß ihr den Segen ererbet. Denn wer leben will, und gute Zage sehen, der schweige seine Zunge, daß sie nichts Böses rede, und seine Lippen, daß sie nicht trügen. Er wende sich vom Bösen, und thue Gutes! er suche Frieden, und zu hören das nach. Denn des

Um 5. und 6. Sonntage nach Trinitatis.

der Kindschaft, und warten auf un­sers Leibes Erlösung.

Evang. am 5. Sonnt. n. Trinit., Luc. 5, v. 1 11. s

Es begab sich aber, da sich das Volk

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Wort Gottes, und er stand am See Genezareth, und sahe zwei Schiffe am See stehen, die Fischer aber waren ausgetreten, und wuschen ihre Nege; trat er in der Schiffe eins, welches Simonis war, und bat ihn, daß ers ein wenig vom Lande führete. Und er segte sich und lehrete das Volk aus dem Schiffe. Und als er hatte auf gehöret zu reden, sprach er zu Simon: Fahre auf die Höhe, und werfet eure Nege aus, auf daß ihr einen Zug

thut. Und Simon antwortete und sprach zu ihm: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen, aber auf dein Wort will ich das Nek auswerfen. Und da sie das thaten, beschlossen sie eine große Menge Fische, und ihr Neg zerris. Und sie winkten ihren Gesellen, die im anderen Schiffe waren, daß sie kamen, und hülfen ihnen ziehen. Und fie kamen, und fülleten beide Schiffe voll, also daß fie sunken. Da das Si­mon Petrus sahe, fiel er Jesu zu den Knieen, und sprach: Herr, gehe von mir hinaus, ich bin ein sündiger Mensch. Denn es war ihm ein Schrecken ankom­men, und alle, die mit ihm waren, über diesen Fischzug, den sie miteinander gethan hatten, desselbigen gleichen auch Jacobum und Johannem, die Söhne Zebedai, Simonis Gesellen. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht, denn von nun an wirst du Menschen fahen. Und sie führten die Schiffe zu Lande, und verließen alles, und folge­ten ihm nach.

Herrn sehen auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Gebet; das Angesicht aber des Herrn siehet auf die, so Boses thun. Und wer ist, der euch schaden könnte, so ihr dem Guten nachkommet? Und ob ihr auch leidet um der Gerech­tigkeit willen, so seys ihr doch felig. Fürchtet euch aber vor ihrem Trogen nicht und erschrecket nicht. Heiliget aber Gott den Herrn in eurem Herzen.

Evang. am 6. Sonnt. n. Trinit.,

Matth. 5, v. 20= 26.

Es sey denn eure Gerechtigkeit besser,

denn der Schriftgelehrten und Pharifåer, so werdet ihr nicht in das pimmelreich kommen. Ihr habt ge­hört, daß zu den Alten gesagt ist: Du sollst nicht tödten; wer aber todtet, der soll des Gerichts schuldig seyn. Ich aber fage euch: Wer mit seinem Bru­der zúrnet, der ist des Gerichts schuldig. Wer aber zu seinem Bruder sagt: Racha, der ist des Raths schuldig. Wer aber sagt: Du Narr, der ist des holli­schen Feuers schuldig. Darum, wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst, und wirst allda eindenken, daß dein Bruder etwas wider dich habe; so laß allda vor dem Altar deine Gabe, und gehe zuvor hin, und versöhne dich mit deinem Bruder, und alsdann komm und opfere deine Gabe. Sey willfährig dei­nem Widersacher bald, dieweil du noch bei ihm auf dem Wege bist, auf daß dich der Widersacher nicht dermaleinst überantworte dem Richter, und der Richter überantworte dich dem Diener, und werdest in den Kerker geworfen. Ich sage dir, wahrlich du wirst nicht von dannen heraus kommen, bis du auch den legten Heller bezahlest.

Cont

Epistel, 1. Pet. 3, v. 8:13. endlich aber seyd allesammt gleich ge­finnt, mitleidig, brüderlich, barm­berzig, freundlich. Vergeltet nicht Boses mit Bosem, oder Scheltwert mit Scheltwort; sondern dagegen segnet,

Epistel, Róm. 6, v. 3.11.

und wisſet, daß ihr dazu berufen seyd, Wiſſet ihr nicht, daß alle, die wir

in Jesum Christum getauft sind,