Druckschrift 
Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
Entstehung
Einzelbild herunterladen

22 Um 6. Sonntage nach Ostern und am heil. Pfingsttage.

wird kommen, wie ihr ihn gesehen habt gen Himmel fahren.

die Hände legen, so wirds besser mit ihnen werden. Und der Herr, nach­dem er mit ihnen geredet hatte, ward er aufgehoben gen Himmel, und siget

Evangel. am 6. Sonntage nach Ostern( Eraudi),

zur rechten Hand Gottes. Sie aber gingen aus und predigten an allen Or­ten, und der wirkete mit

Joh. 15, v. 26, bis Cap. 16, v. 4. enn aber der

und bekräftigte das Wort durch mit wird, welchen ich euch senden folgende Zeichen.

werde vom Bater, der Geist der Wahr­heit, der vom Vater ausgebet, der wird zeugen von mir. Und ihr werdet auch zeugen, denn ihr seyd von Un­fang bei mir gewesen. Solches habe ich zu euch geredet, daß ihr euch nicht ärgert. Sie werden euch in den Bann thun. Es kommt aber die Zeit, daß, wer euch tödtet, wird meinen, er thue Gott einen Dienst daran. Und solches werden sie euch darum thun, daß sie weder meinen Vater noch mich erken= nen. Aber solches habe ich zu euch geredet, auf daß, wenn die Zeit kom­men wird, daß ihr daran gedenket, daß ich's euch gesagt habe. Solches aber habe ich euch von Anfang nicht gesagt, denn ich war bei euch.

Epistel, 1. Pet. 4, v. 8-11.

o send nun måßig und nüchtern zum Gebet. Vor allen Dingen aber habt unter einander eine brün­stige Liebe; denn die Liebe decket auch der Sünde Menge. Seyd gastfrei unter einander, ohne Murmeln, und dienet einander, ein jeglicher mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Ga­ben Gottes. So jemand redet, daß ers rede, als Gottes Wort. So jemand ein Umt hat, daß ers thue, als aus dem Vermögen, das Gott darreichet, auf daß in allen Dingen Gott gepreiset werde, durch Jeſum Christ, welchem sey Ehre und Gewalt. von Ewigkeit zu Ewigkeit. Umen.

Epistel, Up. Gesch. 1, v. 1-11.

ie erste Rede habe ich zwar gethan, lieber Theophile, von alle dem, das Jesus anfing, beides zu thun und zu lehren, bis an den Tag, da er auf­genommen ward, nachdem er den Apo­tel( welchen er hatte erwählet), durch den heiligen Geist Befehl gethan hatte. Welchen er sich auch nach seinem Leiden lebendig erzeiget hatte, durch mancher­lei Erweisung, und ließ sich sehen unter ihnen vierzig Tage lang, und redete mit ihnen vom Reiche Gottes. Und als er sie versammelt hatte, befahl er ihnen, daß sie nicht von Jerusalem wichen, sondern warteten auf die Ver­heißung des Vaters, welche ihr habt gehöret( sprach er) von mir. Denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit dem heiligen Geist getauft werden, nicht lange nach diesen Tagen. Die aber, so zusammen kommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, wirst du auf diese Zeit wieder aufrichten das Reich Israel? Er aber sprach zu ihnen: Es gebühret euch nicht zu wissen Zeit oder Stunde, welche der Vater seiner Macht vorbehalten hat, sondern ihr werdet die Kraft des heiligen Geistes empfahen, welcher auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen seyn zu Jerusalem, und in ganz Judáa und Samaria, und bis an das Ende der Erden. Und da er solches gesagt, ward er aufgehoben zusehens, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg. Und als sie ihm nachsahen gen Himmel fahren, siehe, da standen bei ihm zween Manner in weißen Kleidern, welche

von

låa, was stehet ihr, und sehet gen Himmel? Dieser Jesus, welcher von euch ist aufgenommen gen Himmel,

Evangel. am heil. Pfingsttage,

Joh. 14, v. 23= 31,

Wer mich liebet, der wird mein

und mein

wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen, und Wohnung bei ihm machen. Wer aber mich nicht liebet,