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de 4) Von der Vorsehung Gottes. ALI
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5. Er spricht, um etwas zu vollbringen! so ist's im Augenblick geschehn. Er rufet unerschaffnen Dingen: wirklich schon zu
sid this Mel. des Psalms.
49. Jhr Frommen, auf! die feh'n. Allen Rath der Großen weiß
ihr die Ehren des Gottes aller
Ehren singt; dieweil sein Lob von
Zions Chören noch eins so ange
nehm erklingt! Spielt ihm streng
und schöne! Mischt der Orgeln Töne
in den Jubelsang! Lobet ihn auf
Saiten, laßt ihm sich bereiten
Der 33. Pfalm.
eurer Flöten Klang.
2. Verherrlicht ihn mit neuen Weisen! Erhebt ihn durch ein ewig Lied! Und seyd, ihn würdiglich zu preisen, mit allgemeinem Fleiß bemüht! Was sein Wort uns lehret, was sein Mund uns schwöret, ist vollkommen wahr. Jedes seiner Werke leget, daß man's merke, seine Wahrheit dar.
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3. Gerecht und heilig ist sein Wille und jeder Ausspruch, den er fällt. Der Ausfluß seiner Segensfülle ergeußt sich durch die ganze Welt. Die gewölbten Lüfte, und der Himmel Klüfte, hieß sein Machtwort seyn. Aller Sternen Kreise, Wechsel, Licht und Weise schuf sein Hauch allein.
4. Er hält die Meer' und Wasserschäße in ihrem sichern Abgrund auf. Er schreibt der Ebb' und Fluth Gesebze, und ordnet aller Flüsse Lauf. Adams ganz Geschlechte fürchte Gottes Rechte, die dies wirken kann! Betet, freche Geister, Gott, des Donners Meister, mit Erstaunung an!
er umzustoßen, wie es immer geh'. werden, daß sein Rath bestch'. Alle List der Erden muß zu Schanden
6. Er wechselt niemals in Gedanken. Kein Fall der Zeiten schwächt sein Reich. Er kann nicht, wie die sten ewig gleich. Wohl denn dem Menschen, wanken, und ist sich selbGeschlechte, welches sich mit Rechte zu den Seinen zählt! Wohl euch, Zions Kindern, die er aus den Sündern, als sein Erb', erwählt!
7. Er sieht von seiner Sterne Bühnen das Thun der Erdenkinder ein. Er unterscheidet, die ihm dienen und die vor ihm nicht lauter seyn. Gott, und Vater, aller Menschen wahr; der Weltberather, nimmt, als Herr seiner Fürsicht Proben werden uns von oben von oben stündlich offenbar.
8. Er hat das Herz in uns geleget; d'rum kennt er dessen Haß und Lust, und was sich da geheimes reget, ist eher ihm als uns bewußt. Nicht die vielen Machten siegen in den Schlachten, sondern Gottes Arm. Dieser ist bewährter, als der Helden Schwerter und der Riefen Schwarm.
9. Ein feurig Pferd, mit dem ein Sieger oft glücklich durch die Feinde riß, ist keinem Flüchtling, feinem Krieger mit aller seiner Kraft gewiß. Die sich Gott ergeben, deren Gut und Leben nimmt sein Aug' in Acht. Ihre Seele trauet, wenn dem Bösen grauet, seiner Huld und Macht.
10. Der Flügel Gottes deckt die Seinen vor allen Tod'sgefahren zu. Wenn andre lang nach Brode weinen, so speist er uns in milder Ruh'. Darum, fromme Herzen, harrt in allen Schmerzen seiner Hülf' und Kraft, die euch fest umringet, alle Noth verdringet, und euch Heil verschafft.
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