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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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und seinen Vollkommenheiten.

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wunderbar sie scheinen.

dir: laß mich allein auf dich, o Herr,| tigkeit, und deine Wege preise, so vertrauen, mein ganzes Leben dir nur weih'n, mein Glück blos auf dich bauen, und dich niemals verläugnen.

9. Du bist sehr gnädig, fromm und gut, vergiebst die Schuld dem Sünder; erbarmst dich, wie ein Vater thut, von Herzen deiner Kinder. Laß reichen Trost von deiner Gnad' auf meine Seele kommen. Von mir sey meine Missethat so fern hinweggenom­men, als Morgen ist vom Abend.

3. Du bist der höchst vollkommne Geist, der Vater aller Geister, dich preiset, was vernünftig heißt, als sei­nen Herrn und Meister! Laß meiner Seele hohen Werth mich reine Tugend lehren, und so, wie es dein Wort begehrt, dich ungeheuchelt ehren, im Geist und in der Wahrheit.

4. Du bist, o Gott, von Ewigkeit, und wirst allzeit bestehen; es bleibet deine Herrlichkeit, wenn Himmel selbst vergehen. Laß von der Erde eitlem Tand mein Herz sich stets erheben zu meinem wahren Vaterland, und nur nach dem mich streben, was ewig mich erfreuet.

5. O Gott, was seyn wird, ist und war, und was wir thun und dichten, das ist dir alles offenbar; du wirst einst alles richten. Laß mich dein helles Auge scheu'n, aufrichtig vor dir wandeln, und, deines Bet­falls mich zu freu'n, auch dann rechtschaffen handeln, wenn Finsterniß mich decket.

11. Gott, wenn ich dich so kenn' und ehr', dein Wort zum Grunde sege, erfreu' ich mich darüber mehr, als über alle Schäßze, bis ich dort, o mein Heil und Licht, dich ohne fallen nenne, von Angesicht zu An­gesicht dich schaue, dich erkenne und unaufhörlich lobe.

Psalm 27.

deine Macht,

zu retten, die dich lieben, und wenn 18. Auf! auf! mein Geist,

auf! auf! den Herrn zu loben,

der Frevler dich verlacht, auch Nach' an ihm zu üben. Gieb, daß mich deiner Allmacht Schuß stets als ein Schild bedecke, mich auch nicht Men­schen Grimm und Truß, nur deine Strafe schrecke; du tödtest Leib und Seele.

auf! auf! erwecke dich und säume

nicht; was in dir ist, werd' still P

und sanft erhoben zu Gott Jehova

unserm Schild und Licht: nur

er ist würdig Ehre, Preis und

Ruhm zu nehmen allezeit und

überall. Erheb' ihn dann mit

7. Voll böchster Weisheit bist du, Gott! kein Mensch kann sie ergründen. Umringt uns allenthalben Noth, du, Herr, weißt Rath zu finden. Gieb, daß ich dir stets traue zu, du werdest für mich sorgen, auch Uebels weder denk' noch thu', denn dir ist nichts ver­borgen; du prüfest Herz und Nieren.

8. Gott, du bist heilig und gerecht, kannst keine Sünden dulden, wer sagen will, er sey dein Knecht, der meide Sündenschulden. Gieb, daß

10. Gott, dessen Wahrbeit stets besteht! wohl denen, die dir gläuben! Wenn Erd' und Himmel einst ver­geht, wird dein Wort ewig bleiben. Gieb, daß ich fürchte dein Gericht, und alles, was du dräuest: auch hoffe, was dein Wort verspricht, daß du mir's gern verleihest; wer hofft, wird nicht zu Schanden.

ich mich der Heiligkeit mit rechtem Ernst befleiße, nachjage der Gerech­