und seinen Vollkommenheiten. D
Auch ohne Kreatur bist du dir selbst genug, du Schöpfer der Natur. 3. Du riefft dem, das nicht war, 15. um Lust und Seligkeiten auf's Mannigfaltigste um dich her auszubreiten. Die Liebe bist du selbst; Verstand und Rath ist dein; und du gebrauchst sie gern zu segnen, zu erfreun.
4. Du sprichst, und es geschieht. Auf dein allmächtig: Werde! entstand dein großes Werk, der Himmel und die Erde. Mit deinem kräft'gen Wort trägst du die ganze Welt, und deine Macht vollführt, was uns unmöglich fällt.
5. Du bist der Herren Herr. Der Erde Majestäten sind, Höchster, vor dir Staub. Auch Geister kannst du E tödten. Wen du erniedrigest, Gott, wer kann den erhöhn? Wen du erhöhen willst, deß Hoheit muß bestehn.
6. Du bist es, der allein Unsterblichkeit befizet, der Leben giebt und nimmt; der unsern Odem schüßzet. Der Geist, der in uns lebt, den haben wir von dir. Willst du, so wird er Nichts. Du bleibest für und für.
7. Wer hat dich je gesehn? Wer kann im Fleisch dich sehen? Kein sterblich Auge reicht bis zu den LichtesHöhen, wo du voll Majestät auf deinem Stuhle thronst, und unterm frohen Lob der Himmels- Heere wohnst.
8. Was wir, Unendlicher! von dei nem Wesen wissen, das hast du selbst zuvor uns offenbaren müssen. Die Schöpfung zeugt von dir! und deines Sohnes Mund macht uns noch deutlicher, Gott, deinen Namen fund.
Mel. Allein Gott in der Höh'.
9. Doch hier erkennen wir dich noch gar unvollkommen. Wird aber dermaleinst der Vorhang weggenommen, der jeßt das Heiligste noch unserm Blick verschließt, dann sehen wir dich, Gott, so herrlich, wie du bist.
10. Indeß sey auch schon jetzt dein Ruhm von uns besungen. Verschmähe nicht ein Lob von lallend schwachen Zungen! Dort soll, wenn wir dereinst vor dir verherrlicht stehn, ein Lied im höhern Chor dich, großer Gott, erhöhn.
13
er Herr ist Gott
und keiner mehr.
Froblockt ihm
alle From- men!
Wer ist ihm
gleich? wer ist wie Er, so herr
lich, so vollkommen? Der Herr
ist groß! sein Nam' ist groß!
Er ist unendlich, grenzenlos in
seinem ganzen We- sen.
2. Jhn trifft kein Wechsel flücht'ger Zeit. Nie größer oder kleiner wird seines Wesens Herrlichkeit. Der Erst ist er, sonst keiner! Wir Menschen sind von gestern her; eh' noch die Erde war, war Er; noch eher, als die Himmel.
3. Um seinen Thron her strömt ein Licht, das ihn vor uns verhüllet. Shn fassen alle Himmel nicht, wie weit er sie erfüllet! Er bleibet ewig, wie er war, verborgen und nur offenbar in seiner Werke Wundern.
4. Was wären wir, wenn seine Kraft uns nicht gebildet hätte? Er fennet uns, und was er schafft, der Wesen ganze Kette. Bei ihm ist Weisheit und Verstand, und Kraft und Stärke, seine Hand umspannet Erd' und Himmel.
5. Ist er auch jemals von uns fern? Weiß er nicht Aller Wege? Wo ist die Nacht, da sich dem Herrn ein Mensch verbergen möge? Die Finsterniß ist vor ihm Licht! Gedanfen selbst entfliehn ihm nicht in ihrer ersten Bildung.
6. Wer schüßt den Weltbau ohne dich, o Herr, vor seinem Falle? Allgegenwärtig breitet sich dein Fittig über alle! Du bist voll Freundlichkeit


