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Verbessertes Gesangbuch zum Gebrauch bei dem öffentlichen Gottesdienste sowohl als zur Privat-Erbauung : [nebst] Evangelien und Episteln
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Erster Theil.

Mel. Herr Jesu Chrift, dich zu.

3. HE err Jesu! send' uns

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Vom Worte Gottes.

Himmels Erben, lehr' uns leben, lehr' uns sterben.

Nach dem öffentlichen Gottes­dienste.

deinen Geist, den Geist, der, wie

4.

dein Wort verheißt, mit ſeiner 5. Höchster, daß du uns dein

Mel. Liebster Jesu, wir find hier. Gott! wir danken

Gnade uns regiert,

und auf den

Wort gegeben! Hilf uns ferner, daß auch wir, nach demselben heilig leben: Gieb dem Glauben solche Stärke, daß er thätig sey im Werke.

Weg der Wahrheit führt. 2. Deffn' uns zu deinem Lob den Mund, und mach' uns deinen Willen kund; rühr' unser Herz, stärk den Verstand, so wird dein Nam' uns recht bekannt.

2. Unser Gott und Vater! du, der du lehrst uns, was wir sollen, schenk uns deine Kraft dazu; gieb zum Wissen auch das Wollen, und zum Wollen das Vollbringen! so wird alles wohl gelingen.

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Mel. Es ist das Heil uns kommen 2c.

3. Bis wir einst, deinen Engeln gleich, dich preisen, Herr, in deinem Reich, und schauen dich von Angesicht in ew'ger Freud' und fel'gem Licht. 6. M

4. Dir, Gott, Erd' und Him­mel preis't, dir Vater, Sohn und beil'gem Geist, dir heilige Dreieinig­keit, sey Lob und Preis in Ewigkeit!

4.

iebster Jesu! wir sind

hier, dich und dein Wort anzu­hören; lenke Sinnen und Begier zu des Himmels süßen Lehren,

daß die Herzen von der Erden

ganz zu dir gezogen werden. 2. Dieses Lebens Wissenschaft bleibt mit Finsterniß umhüllet, wenn nicht deines Geistes Kraft uns mit Licht von Gott erfüllet. Glaubend lehr auf's Wort uns merken; laß es uns zum Leben stärken!

3. D du Glanz der Herrlichkeit, Licht von Licht aus Gott geboren! Heiligster! von Ewigkeit, hast du dir uns auserkoren, lehre beines

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ir Menschen sind von

selbst, o Gott, zum Geistlichen

untüch- tig; dein göttlich Wesen, dein Gebot, sind viel zu hoch und wich- tig. Wir wissen's und verstehen's nicht, wo uns, Herr, deines Wortes Licht den Weg

zu dir nicht zei- get.

2. Drum sind vor Zeiten ausge­sandt Propheten, deine Knechte; so wurden damals schon bekannt den Menschen deine Rechte. Zulegt ist

noch dein lieber Sohn, o Vater, von des Himmels Thron selbst kommen uns zu lehren.

3. Mit Lob und Preis, o höchster Hort, muß Herz und Mund dich ehren; da wir in deinem theuern Wort dich zu uns reden hören. Mach'