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Episteln
burch die herrliche armherzigkeit Gottes, burdh welche uns besucht hat der Aufgang aus der Höhe: auf daß er erscheine benen, die da figen in Finsterniß und Schatten des Todes, und richte unsre Füße auf den Weg des Friedens. Und das Kindlein wuchs, und ward stark im Geift, und war in des Büfte, bie daß er sollte hervortreten vor das Volk Israel.
Um Tage Petri und Pauli.
Epistel, Apoft. Gesch. 12, v. 1 11.
Um diefelbige Zeit legte ber König Herodes die Hände an
etliche ber Gemeine, zu peinigen. Er töbete aber Jacobum Johannis Bruder, mit dem Schwert. Und da er say, daß es den Juden gefiel, fuhr er fort, und flag Petrum auch, Es waren aber eben die Lage der süßen Brode. Da er ihn nun griff, legte er ihn ins Gefängniß, und überantwor tete ihn vier Viertheilen Kriegsknechten, ihn zu bewah, ren, und gedachte ihn nach den Ostern dem Volk vorzus stellen. Und Petrus ward zwar im Gefängniß gehalten, aber die Gemeine betete ohne Aufhören für ihn zu Gott. Und da ihn Herodes wollte vorstellen, in derselbigen Nacht schlief Petrus zwischen zwei Kriegsknechten, gebunden mit zwei Ketten, und die Hüter vor der Thür hüteten des Gefängnisses. Und siehe der Engel des Herrn kam daher, und ein Licht solen in dem Gemad, und fchlug Petrum an die Seite, und weckte ihn auf und sprach: Stehe bes hend auf. Und die Ketten fielen ihm von seinen Händen. Und der Engel sprach za ihm: Gürte dich und thu deine Schuh an. Und er that also und sprach) zu ihm: Wirf beigen Mantel um sich und folge mir nach. Und er ging hinaus and folgte ihm, und wußte nicht, daß ihm wahr. baftig solches geschehe durch den Engel: sondern es täuchte ihm, ex fäbe ein Gesicht. Sie gingen aber durch die erste und andere Hut, und kamer zu ber eisernen Thür, welche jur Stabt führet, die that sich ihnen von ihr selber auf Unb traten heraus and girgen bin eine Saffe lang, und alsbald sied der Engel von ihm. Und da Petrus ja


