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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Der kleine Katechismus D. M. Luthers [und] Gebete zur Hausandacht [und] Das Leiden u. Sterben unsers Herrn Jesu Christi ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste
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und Evangelien.

Bals verließen sie ihre Neße und folgten ihm nach. Und da er von dannen fürbas ging, sahe er zween andere Trüdez, Jaco­bum, den Sohn Zebedäi, und Johannem seinen Bruder, im Schiff mit ihrem Vater Zebedäo, daß sie ihre Netze flickten, und er rief ibnen. Bald verließen sie das Schiff and ihren Vater, und folgten ihm nach.

Em Tage St. Thoma.

Epistel Ephef. 1, v. 3-6.

Gelobt sey Gott und der Vater unfers Herrn Jesu Christi, dee

uns gesegnet hat mit allerlei geistlichem Segen in himmlischen Gütern rurch Christum. Wie er uns denn ermählt hat durch deuselbigen, ehe der Welt Grund gelegt war, daß wir sollen sein heilig und unsträflich vor ihm in der Liebe. Und hat uns verordnet zur Kindschaft gegen ihn selbst durch Jefum Chriftunt, nach dem Wohlgefallen seines Willens. Zu Lobe seiner berrlichen Gnade, durch welche er uns hat angenehm gemacht in dem G liebten.

Evangelium, Joh. 20,*. 24= 29.

T₁

homas aber der Zwölfen einer, der da heißet Zwilling, was nicht bei ihnen, da Jesus kom. Da sagten die andeen Jünger zu ihm; Wir haben den Herrn g feben. Er aber sprach zu ihnen: Es sey denu, daß ich in seinen Händen sehe die Nägelmahl, und lege meinen Finger in die Nägelmahl, und lege meine Hände in die Seite, will ichs nicht glauben. Uud über acht Tage waren abermal seine Jünger drinnen, und Thomas mit ihnen. Kommt Jesus, da die Thüren verschloffen waren, und tritt mitten ein und spricht: Friede scy mit euch. Darnach spricht er zu Thoma: Neiche deine Finger her, und lege fie in meine Seite, und sey nicht ungläubig, sondern gläubig. Thomas antwortete und sprach zu ihm: Mein Herr und mein Gott. Spricht Jesus zu im: Dieweil du mich gesehen hast, Thoma, so glaubest da

Estig find, die nicht sehen, und doch glauben.