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Episteln
Am 23. Sonntage nach Trinitatis. Epistel, Phil. 3, v. 17:21.
Folget mir, lieben Brüder, und sehet auf die, bie also
Denn stele
wandeln, wie ihr uns habt zum Vorbilde. wandeln, von welchen ich euch oft gesagt habe, nun eber fage id euch mit einen, die Feinde des Kreuzes Chrifti, welcher Ende ist die Berdammniß, welchen der Bauch ihr Gott ist, und ihre Ehre zu Schanden wird, derer, die froisch gefinnt sind. Unser Banbel aber ist im Himmel, von bannen wir auch warten des perlandes Jesu Chriti, des Herrn, welcher unfern nichtigen Leib serklären wird daß er ähnlich werde seinem verklärten Leibe, nach ber Birkung damit es kann auch alle Dinge ihm unterthänig machen.
Evangelium, Matth. 23, v. 1522.
Da gingen die Pharifäer hin, und hielten einen Rath,
wie sie Jesum flugen in seiner Rede. Und sendten zu ihm thre Jünger, sammt Herodis Dienern und sprachen: Meis fer. wir wissen, daß du wahrhaftig bist, und lehreft den Beg Gottes recht, und frage nach niemand, denn du achteft nicht das Ansehen der Menschen. Darum faz uns, was bünket bich, ists recht, daß man dem Kaiser sins gebe ober nicht? Da nun Jefus merkte ihre Schalkzett, ſprach er: Ihr Heuchler, was versuchet ihr mich? Weiset mir die 3inemünze; und sie reichten ihm einen Groschen dar. Und er sprach zu ihnen: Be ist das Bild und die Meberschrift? Ste sprachen zu ihm: des Kaisers. Da spra er zu ibnen: So gebet dem Railer, was bes Kaisers ift. und Gott, was Gottes ist. Da sie das hörten, verwun, derten sie sich, und gingen davon.
Um 24. Sonntage nach Trinitatis. Epistel, Coloff. 1, v. 9. 14.
Derealben auch wir, von dem Tage an, da wire gehd
set haben, hören wir nicht auf für euch zu beten; ed zu bitten, daß ihr erfüllet werdet mit Erkenntniß fets


