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Allgemeines Evangelisches Gesangbuch für das Großherzogthum Hessen : [nebst] Der kleine Katechismus D. M. Luthers [und] Gebete zur Hausandacht [und] Das Leiden u. Sterben unsers Herrn Jesu Christi ... [und] Episteln und Evangelien auf alle Sonntage und hohe Feste
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und Eigenschaften.

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keiten währet die Güte Got­auchzt unserm Gott! tes Jedem, der ihn ehret.

33 gro- Ach leite denn auch mich

auf deinem Pfade, du Gott der Gnade!

von

ßer Güte, barmherzig und duldendem Gemüthe; will' Allen Heil und ew'ge Lust gewähren, die ihn ver­ehren.

8. So werd' ich ewig dei­ner Huld genießen; so wird mein Leben sanft vor dir verfließen; so werd' ich dort mit allen Engelchören dich fröhlich ehren.

2. Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden, und läßt verschonend uns das nicht empfinden, was wir, weil wir ihm unser

Herz nicht gaben, verschulz

Mel. Herzliebster Jesu!

3. Hoch ist der Himmel über seiner Erde. So groß ist auch, daß er geliebet werde, die Huld des Herrn bei denen, die ihn lieben, und Gutes üben.

4. Wem bleibt sein Ant­liß, wann er's sucht, ver­borgen? So weit der Abend ist entfernt vom Morgen, entfernt auch Gott der Sün­de Schuld und Schmerzen von unsern Herzen.

5. So zärtlich sich ein Vater seiner Kinder erbar­met, so erbarmt sich Gott der Sünder, wenn sie von Herzen sich zu ihm bekehren, ihm Treue schwören.

6. Er schlägt und heilt, verwundet, läßt genesen. Er weiß, der Mensch ist ein zerbrechlich Wesen; er denkt daran, daß das Geschöpf aus Erde doch Asche werde.

7. Von Ewigkeit zu Ewig­

Mel. Mein Gott, das Herz

Geist,

34( a) Wenn ich mein mächtiger! der Gnaden Menge denkt, womit du mich, mein Gott und Herr! so unverdient beschenkt:

2. Dann ist mein Herz so hoch erfreut, ganz deiner Güte voll, und weiß vor heißer Dankbarkeit, nicht wie es danken soll.

3. Als ich noch in der Mutter Schooß, in Nacht verborgen schlief, bestimm test du, o Herr! mein Loos, das mich zum Leben rief.

4. Du wählst des Sterb­lichen Geschick, eh er gebo­ren ist; und so ward ich, o welch ein Glück! durch die Geburt ein Christ.

5. Schwach an der Brust, vernahmst du schon, was kein Gebet noch war, und neigtest du des Weinens Ton dein Ohr gefällig dar.

6. Wann ich als Jüngling ( Jungfrau) von dem Pfad

der